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Doppelte Frauenpower

Kira Jörg und Newcomerin Christin Hesseler führen FDP-Stadtverband an

Steinfurt

Mit Frauenpower an der Spitze geht der Vorstand der Steinfurter Liberalen in eine neue Amtsperiode. Im Verlauf des FDP-Ortsparteitages ist Kira Jörg erneut zur Vorsitzenden gewählt worden. Für weiteren frischen Wind in der Parteiarbeit will Christin Hesseler sorgen. Die 38-jährige Newcomerin hat das Amt der 2. Vorsitzenden übernommen.

Der aktuelle Vorstand der FDP Steinfurt mit Harald Epker, Martin Kotes, Kira Jörg, Franz Kohne, Lukas Willers, Christin Hesseler. Foto: FDP

Mit Frauenpower an der Spitze geht der Vorstand der Steinfurter Liberalen in eine neue Amtsperiode. Im Verlauf des FDP-Ortsparteitages ist Kira Jörg erneut zur Vorsitzenden gewählt worden. Für weiteren frischen Wind in der Parteiarbeit will Christin Hesseler sorgen. Die 38-jährige Newcomerin hat das Amt der 2. Vorsitzenden übernommen. Sie hat Martin Kotes abgelöst, der die Schriftführer-Position von Franz Kohne übernahm. Kohne arbeitet weiter zusammen mit Oguzhan Güngördü, Harald Epker und Lukas Willers im Beirat mit. Schatzmeister ist Kai Kunz geblieben.

Neben den Wahlen haben die Rechenschaftsberichte der alten und neuen Vorsitzenden Kira Jörg sowie des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Steinfurter Stadtrat, Stefan Ludwigs, im Mittelpunkt der Versammlung gestanden. Die Mitglieder haben sich am Sonntag in der Gaststätte Börger getroffen, um Bilanz zu ziehen. Jörg freute sich eingangs über den guten Besuch. Besonders begrüßt wurden Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, der FDP-Kandidat des Wahlkreises Steinfurt I für die im Mai anstehende Landtagswahl, Alexander Schmitt (23) aus Greven sowie Gerd Göckenjan, der über „Alternative Energien“ referierte.

Kira Jörg hat, wie aus dem Pressebericht der Steinfurter Liberalen hervorgeht, zunächst Einblicke in die Aktivitäten des Ortsverbandes gegeben und sich besonders darüber gefreut, dass die Mitgliederzahl stattlich gewachsen ist. 13 mehrheitlich junge Frauen und Männer seien in 2021 in die FDP eingetreten. Damit, so Jörg, habe der Stadtverband den höchsten Mitgliederbestand seit seinem Bestehen.

Auf die Fraktionsarbeit ging Fraktionschef Stefan Ludwigs ein. Die fünf Ratsmitglieder, unterstützt von Sachkundigen Bürgern, würden in einem äußerst homogenen Team die versprochene sachbezogene parlamentarische Arbeit leisten. Kritisch bewertete Ludwigs die Antragsflut anderer Fraktionen, die zum Teil höchst unnötig Personal und Zeit sowohl in der Verwaltung als auch in den politischen Gremien binden würde.

Ein Heimspiel hatte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer bei ihrer FDP. Sie berichtete von Vorbereitungen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus dem ukrainischen Kriegsgebiet, von „überwältigender Hilfsbereitschaft“ der Mitbürgerinnen und Mitbürger aber auch von den Entwicklungen rund um den Gesundheitscampus und anderen aktuellen Projekten.

Breite Zustimmung und Unterstützungsangebote hat Bögel-Hoyer zu ihrer Entscheidung erhalten, in 2025 nochmals für das Spitzenamt im Steinfurter Rathaus zu kandidieren.

Gerhard Göckenjan, seit 1994 kommunalpolitisch für die Liberalen tätig und in der Region als unermüdlicher und erfolgreicher Kämpfer für den Einsatz regenerative Energien angesehen, hat in seinem Vortrag die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für die Windkraft und den grünen Wasserstoff vorgestellt. Göckenjan habe nach Auffassung der FDP dabei zu Recht die enormen bürokratischen Hürden bei anstehenden Genehmigungsverfahren kritisiert. Damit müsse nun Schluss sein.

Einen Ausblick auf die NRW-Landtagswahl gab Alexander Schmitt, der für die FDP im Wahlkreis I ins Rennen geht. Jörg war am Ende des Parteitages zuversichtlich, dass die Liberalen bei den Landtagswahlen ein gutes Ergebnis einfahren. Ihr Dank galt allen, die die FDP auf unterschiedlichsten Ebenen ehrenamtlich unterstützen.

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