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Arbeiten für den Gesundheitscampus sind alle im Plan

Eifelhöhen-Klinik steht als Reha-Betreiber fest

Borghorst

Die Arbeiten für den Gesundheitscampus sind voll im Plan. Auch ein Betreiber für die Reha-Klinik wurde inzwischen gefunden, sagt Investor Stefan Gräf.

Von Axel Roll

Auf dem abgeräumten Kock-Areal wird derzeit das geschredderte Altmaterial für den Wiedereinbau vorbereitet. Foto: Axel Roll

Ein Betreiber für die Reha-Klinik auf dem Borghorster Gesundheitscampus ist gefunden. Wie Investor Stefan Gräf auf Anfrage mitteilte, steht die Eifelhöhen-Klinik AG als Mieter für das Herzstück der Campusbebauung fest. „Derzeit laufen zwischen UKM-Marienhospital und der Eifelhöhen-Klinik die Abstimmungsgespräche bezüglich der medizinischen Indikationen“, so Gräf. Die UKM-Leitung sei sich sicher: „Die Kooperation ist eine sinnvolle Sache.“

Die Eifelhöhen-Klinik AG betreibt derzeit drei Einrichtungen: In Bonn die Kaiser-Karl-Rehaklinik, in Bad Wünneberg eine Einrichtung, die auf Reha-Maßnahmen für neurologische, neurochirurgische und orthopädischen Erkrankungen spezialisiert ist und in Mönchengladbach den Herzpark, der sich den Herz- und Kreislauferkrankungen widmet.

Baulich läuft auf dem ehemaligen Kock-Gelände alles nach Plan, wie der IGP-Geschäftsführer betont. Stefan Gräf geht davon aus, dass im Oktober mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden kann. „Als erstes ist der Wohn- und Pflegebereich an der Arnold-Kock-Straße an der Reihe.“ Dann folge im Frühjahr die Baugrube für die Rehaklinik gegenüber dem Ärztehaus. Parallel könne der Hochbau für die Wohnhäuser und das Pflegeheim starten.

Die Baumaschinen, die sich derzeit auf dem Campus-Areal tummeln, sind nach Aussage von Stefan Gräf mit dem Sortieren des Abbruchmaterials beschäftig. „Ein Großteil davon wird für den Neubau wiederverwendet“, erläuterte der Investor. In der Zwischenzeit hat die Baustraße ihre Asphaltdecke erhalten. Das Kontaminationsproblem sei gelöst.

Auch am grünen Tisch nimmt das Projekt weiter Formen an. So laufen die Feinplanungen für die Flächenbedarfe.

An dem Versprechen, ein Bürgerbüro vor Ort einzurichten, in dem die Pläne einsehbar und ein Ansprechpartner für das Projekt zur Verfügung stehe, will Stefan Gräf festhalten. Wo es allerdings genau realisiert wird, konnte der IGP-Chef jetzt noch nicht sagen. Die ursprünglichen Planungen, es im alten Pförtnerhaus unterzubringen, mussten wegen unerwarteter Funde von alten Heizöltanks aufgegeben werden.

Wie Gräf betonte, wird der komplette Campus mit Biogas über ein Blockheizkraftwerk mit Energie versorgt werden.

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