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Berufskolleg verabschiedet Abiturientia der Maschinenbauer und Gestalter

Endlich frei!

Steinfurt

Unbegrenzte Freiheiten genießen oder bloß in neue Verantwortlichkeiten in schwierigen Zeiten wechseln? Diese Frage hat die Verabschiedung der Abiturientia an den Technischen Schulen Steinfurt bestimmt.

Gruppenfoto der Absolventen mit ihren Klassenlehrern und Bestenehrung (v.l.) Karl-August Valk, stellvertretende Landrätin Gisela Lang, Lisanne Ipe, Kevin Segbers, Thomas Dues und Brian Jaeger.

Unbegrenzte Freiheiten genießen oder bloß in neue Verantwortlichkeiten in schwierigen Zeiten wechseln? Diese Frage hat die Verabschiedung der Abiturientia an den Technischen Schulen Steinfurt bestimmt. Auf jeden Fall, das wurde deutlich, können die Entlassschüler mit Stolz und Vertrauen in die nächste Lebensphase gehen und die nächsten Aufgaben ins Auge fassen.

Karl-August Valk, Abteilungsleiter Technisches Gymnasium, dessen Team in beiden Bildungsgängen seit ihrem Bestehen insgesamt 450-mal die Hochschulreife bescheinigt hat, veranschaulichte zu Beginn der Feier die vielfältigen Aktionen und Highlights der zurückliegenden Unterrichtszeit in einer kurzen Bildershow. Die gute Verbindung zwischen Technik und Kunst wurde dabei in dem Universalgenie Leonardo da Vinci deutlich, der eine Grundlage für viele Projektideen sein kann. Trotz der aktuellen Unsicherheiten habe auch die aktuell anwesende Generation Z das Recht, nicht nur als Generation Freizeit, sondern als bestens ausgebildete Gruppe gesehen zu werden, die die gegenwärtigen Herausforderungen mit der nötigen Resilienz annehmen wolle und könne.

Schulleiter Thomas Dues stellte die Herausforderungen der Gegenwart dar. Der Krieg mache es schwer, gesellschaftliche Antworten zu finden. Die Absolventen würden (bestens gerüstet) in eine komplizierte Welt entlassen. Die beruflichen Anforderungen würden größer werden. Dues sah (auch dank einer guten Theorie-Praxis-Ausbildung) allerdings für die Entlassklassen beste Voraussetzungen, erfolgreich ins Berufsleben einzusteigen.

Gisela Lang, stellvertretende Landrätin des Kreises Steinfurt, stellte fest, dass alle nach den Entbehrungen durch Corona besonderen Stolz und Respekt für die gezeigten Leistungen verdient hätten. Sie wünschte sich, dass möglichst viele die Chance wahrnehmen sollten, später im Kreis Steinfurt beruflich tätig zu werden. Lang dankte ebenso wie der Elternvertreter Dietmar Overkamp allen Beteiligten, die Hilfe, Unterstützung und Ausstattung zur Verfügung gestellt hätten. Overkamp machte deutlich, wie sich durch die Verbindung von technischem Know-how und Praxis gerade in Lockdown-Zeiten dank guter Technik im Distanzlernen neue Lerngemeinschaften gebildet hätten. Jetzt könnten die Absolventen auch neue Freiheiten genießen.

In einem unterhaltsamen Dialog, begleitet von einer Videoshow, schauten Katja Bülters und Jules Hollefeld in ihrer Rückschau auf eine bunte und anregende Schulzeit zurück. Musikbeiträge der Schulband und Soloeinlagen von Brian Jaeger und Carla Imhoff sowie Katharina Pineker, Marie Erdbrügger und Jules Hollefeld sorgten für Kurzweil.

Als Klassenbeste wurden Kevin Segbers (Maschinenbau) und Lisanne Ipe (Gestaltung) geehrt. Ipe und Felix Stottrop erhielten auch eine Ehrung für besondere Leistungen im Fach Physik.

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