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Eltern und Geschwister an polnisch-belarussischer Außengrenze

Fatimah bangt seit Wochen um ihre Familie

Steinfurt

Für Fatimah ist es eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen: Die Eltern und zwei Geschwister der 23-Jährigen hängen als Flüchtlinge an der polnisch-belarussischen Grenze fest – unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Von Ralph Schippers

Unter menschenunwürdigen Bedingungen und bei eisigen Temperaturen harren Tausende Flüchtlinge an der polnisch-belarussischen Grenze aus. Die 23-jährige Fatimah hält über ihr Smartphone Kontakt zu ihren Familienangehörigen an der östlichen EU-Außengrenze. Beistand erhält sie von ihrer Lehrerin Susanne Imhoff. Klassenkamerad Habib fungierte beim Pressegespräch als Dolmetscher. Foto: rs/IMAGO/ITAR-TASS

Sie bangt um ihre Familie – seit Wochen und jeden Tag ein wenig mehr: Die 23-jährige Fatimah, Schülerin in der „Fit für Mehr“-Klasse für junge Migranten zwischen 18 und 25 Jahren von Lehrerin Susanne Imhoff an den Technischen Schulen Steinfurt (TSST), macht sich große Sorgen um ihren zehnjährigen Bruder, ihre ältere Schwester und ihre Eltern. Die gehören zu denjenigen Flüchtlingen, die an der EU-Ostgrenze zwischen Belarus und Polen am Stacheldrahtzaun festsitzen – unter schwierigsten Bedingungen, „ohne Essen und bei Kälte“, wie Fatimah sagt.

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