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Was grüner Wasserstoff zur Mobilität der Zukunft auch in Steinfurt beitragen kann

„Henne-Ei-Knoten“ durchschlagen

Steinfurt

Neben dem Elektroantrieb gilt die Wasserstoff-Technologie als Zukunftsweg bei der Transformation von fossiler zu klimafreundlicher Mobilität. Doch wie so oft bei Innovationen: Aller Anfang ist schwer. Es braucht Pioniere, die die ersten Schritte gehen - auch wenn nicht alle Risiken ausgeräumt werden können. Diese Zeitung fragte bei verschiedenen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nach, wie sie den weiteren Weg der Etablierung einschätzen.

Von Ralph Schippers

Der Kreis Steinfurt hat als Modellregion in NRW auch in der Kreisstadt große Pläne, was die Einführung von Wasserstoff als Antriebstechnologie angeht. Unter anderem soll bis 2030 eine Produktionsstätte im Windpark Hollich entstehen. Zugleich soll der Bürgerbus auf „H2“-Betrieb umgestellt und eine Buslinie nach Münster etabliert werden (kl. Bild). Foto: Kreis Steinfurt energieland 2050

Neben dem Elektroantrieb gilt die Wasserstoff-Technologie als Zukunftsweg bei der Transformation von fossiler zu klimafreundlicher Mobilität. Doch wie so oft bei Innovationen: Aller Anfang ist schwer. Es braucht Pioniere, die die ersten Schritte gehen - auch wenn nicht alle Risiken ausgeräumt werden können. Um dem Prozess lokal mehr Schub zu verleihen, hatten die Freien Demokraten zum Haushalt einen Antrag eingebracht. Das Anliegen der Liberalen, das nach kurzer Debatte mehrheitlich im Hauptausschuss und später auch im Rat durchgewunken wurde: Mittels einem Zuschusses von 5000 Euro, der für die Begleitung des Umsetzungsprozesses durch ein externes Fachbüro verwendet werden soll, eine Wasserstofftankstelle in Steinfurt etablieren. Realisiert werden soll diese auf dem Gelände des Autohauses Willbrand in Borghorst.

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