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Einschätzungen zur digitalen Krankschreibung

„Immer weniger Zeit für Patienten“

Steinfurt

Die Digitalisierung vieler Bereiche soll für mehr Effektivität in Abläufen sorgen. Was die seit dem 1. Januar geltende digitale Krankschreibung angeht, sind allerdings nicht zuletzt Mediziner mitunter wenig begeistert. Auch in Steinfurt wird der damit verbundene erhöhte Zeitaufwand kritisch gesehen. Für Arbeitgeber hat das neue Verfahren derweil ebenso Folgen: Sie müssen sich die Krankschreibungsdaten ihrer gesetzlich krankenversicherten Mitarbeiter online bei den Krankenkassen selbst besorgen.

Den „Gelben Schein“ bekommen Arbeitgeber seit dem 1. Januar von erkrankten Arbeitnehmern nicht mehr zwangsläufig. Sie müssen sich die Daten, die ihnen zustehen, von den Krankenkassen digital selbst holen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Foto: dpa/Alexander Heinl

Wie klappt es eigentlich mit dem „Gelben Schein“ – besser gesagt: mit dem Aus für dieses Traditionsschriftstück? Seit dem 1. Januar müssen Arbeitgeber die Krankschreibungsdaten ihrer Mitarbeiter, die sich telefonisch krankgemeldet und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit angeben haben, digital bei den Krankenkassen abrufen; der Erkrankte muss nicht mehr dafür sorgen, dass der „Gelbe Schein“ bei seinem Chef oder seiner Chefin landet.

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