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Steinfurterinnen schreiben Kinderbuch-Geschichte zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit fort

Klara forscht über die Kraft der Sonne

Steinfurt

Bildung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz fängt schon bei den ganz Kleinen an – daher hat die Servicestelle Sonne des energieland2050 e. V. jetzt das Kinderbuch „Klara forscht – Über die Kraft der Sonne“ fertiggestellt. In Zusammenarbeit mit Martina Stienemann (Text) und Illustratorin Yvonne Hoppe-Engbring ist ein informatives und gleichzeitig unterhaltsames, mit vielen ansprechenden Bildern gestaltetes Werk entstanden.

Dirk Drunkenmölle

Martina Stienemann (kl. Bild, l.) und Yvonne Hoppe-Engbring haben für die Servicestelle Sonne des Vereins „energieland 2050“ die Geschichte von „Klara forscht – Über die Kraft der Sonne“ in Text und Illustrationen umgesetzt. Foto: Kreis Steinfurt/Böing

Bildung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz fängt schon im Kindergarten- und Grundschulalter an. Davon ist der Verein „energieland 2050“ überzeugt. Und deshalb hat seine „Servicestelle Sonne“ ein weiteres Kinderbuch aufgelegt, um Mädchen und Jungen in dieser Altersklasse kindgerechten Lesestoff zu diesen Themen anzubieten. Fünf Jahre nachdem „Theo träumt“ herausgegeben wurde, ist jetzt „Klara forscht“ auf dem Buchmarkt. Nachdem Theo 2015 die Kinder mit auf eine Fantasiereise in luftiger Höhe zu den Windrädern in die Steinfurter Landschaft mitgenommen und gezeigt hat, wofür Windenergie gebraucht wird, beschäftigt sich Klara jetzt damit, was sich mit der Kraft der Sonne leisten lässt.

Die erste Geschichte war von Mitarbeitern des Kreises Steinfurt und der LEADER-Vereine entwickelt worden. Jetzt hat Martina Stienemann, Mitarbeiterin der Energielandwerker in Hollich, zur Feder gegriffen und eine informative und gleichzeitig unterhaltsame Fortsetzung geschrieben. Wiederum hat die Steinfurter Grafik-Designerin Yvonne Hoppe-Engbring für die bunten und aussagekräftigen Illustrationen gesorgt. Beide Frauen sind sozusagen nah dran an der Thematik. Beide engagieren sich in dem im vergangenen Jahr neugegründeten Verein „WieWollenWirLeben“, der sich für Nachhaltigkeit im Kreis Steinfurt einsetzt und eine Dialogplattform für Zukunftsfragen, Austausch, Vernetzung und Entwicklung innovativer Projekte geschaffen hat. „Theo träumt“, sagt Hoppe-Engbring, „hat offenbar so viele Kinder ansprechen und begeistern können, so dass Anfang vergangenen Jahres die Anfrage kam, ein neues Buch in dieser Richtung zu entwickeln.“

In der Geschichte geht es im Wesentlich darum: Klara ist eine richtige Forscherin. Zusammen mit ihrem Freund Theo und ihrer Kindergartengruppe begibt sie sich auf die Suche nach der Kraft der Sonne. Es kommt zu den unterschiedlichsten Begegnungen – mit einer Solar-Amsel, mit Kindergärtner Leo, mit Bürgerbus-Fahrer Uli und Fachhochschul-Professor Konrad Sonnenschein sowie jeder Menge Überraschungen, Rätsel, Geheimnissen und Fragen, wozu die Menschen die Sonnenergie nutzen können. Der lokale Bezug der Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

„Es ist eine Geschichte von wahren Freundschaften sowie Entdeckern und Entdeckerinnen, die zusammen ihre Umwelt erkunden“, schreibt der Kreis Steinfurt zum Inhalt. „Mit dem neuem Kinderbuch möchten wir die Nutzung der Sonnenenergie und die daraus resultierenden Vorteile für den Umwelt- und Klimaschutz kinderfreundlich vermitteln. Und hoffentlich an den Erfolg des Vorgängerbuches zum Thema Windenergie anknüpfen“, erklärt Landrat Dr. Martin Sommer bei der Vorstellung im Kreishaus. Die ersten kleinen Leser lassen daran keinen Zweifel.

Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen, aber auch interessierte Familien können sich an die Klimaschutzmanager oder Umweltbeauftragten ihrer Stadt oder Gemeinde wenden und das Kinderbuch dort (solange der Vorrat reicht) kostenlos beziehen. Es lässt sich auch online downloaden. Das Buch eignet sich für Kinder von zwei bis drei Jahren. Die Servicestelle Sonne des „energieland2050 e.V.“ sowie das Kinderbuch werden mit Hilfe des EU-Förderprogramms LEADER gefördert.

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