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Konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung Kulturforum Steinfurt

Konsequente Digitalisierung

Steinfurt

Digitalisierung ist für das Kulturforum Steinfurt auch in 2021 ein großes Thema. Konsequent wird an der Einrichtung eines virtuellen Klassenzimmers gearbeitet. Auch die Räume im Behördenhaus gegenüber der Hohen Schule werden mit zeitgemäßer Kommunikationstechnik aufgewertet. Digitalisierung hält ebenso in die von Volkshochschule und Musikschule genutzten Räume der Borghorster Nikomedesschule Einzug.

Rainer Nix

Die Zweckverbandsversammlung des Kulturforums Steinfurt wurde am Mittwochabend in den virtuellen Raum verlegt. Foto:

Digitalisierung ist für das Kulturforum Steinfurt auch in 2021 ein großes Thema. Konsequent wird an der Einrichtung eines virtuellen Klassenzimmers gearbeitet. Auch die Räume im ehemnaligen Behördenhaus gegenüber der Hohen Schule werden mit zeitgemäßer Kommunikationstechnik aufgewertet. Digitalisierung hält ebenso in die von VHS und Musikschule genutzten Räume der Borghorster Nikomedesschule Einzug. In Sozialen Medien wie Facebook und Instagram ist die Bildungseinrichtung ebenso jetzt präsent.

Am Mittwoch haben sich die Vertreter der Mitgliedskommunen Steinfurt, Horstmar, Laer und Nordwalde zur konstituierenden Verbandsversammlung verabredet. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat sie im virtuellen Raum in Form einer „Zoom-Konferenz“ stattgefunden, um jegliche Gefährdung der Teilnehmer auszuschließen. Die gefassten Beschlüsse werden in einem Umlaufverfahren noch schriftlich legitimiert. Keine Überraschung war die Wiederwahl der Steinfurter Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer zur Verbandsvorsitzenden. Stellvertreterin ist die Nordwalder Verwaltungschefin Sonja Schemmann.

„Wir blicken auf einen positiven Jahresabschluss 2019 mit einem Überschuss von 128 222 Euro zurück“, so Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Kulturforums. Das Geld fließt in die Rücklage und dient der Entlastung der Verbandskommunen. Der neue Wirtschaftsplan rechnet mit coronabedingten Einnahmeverlusten in 2021. Deshalb hat der Zweckverband beschlossen, die Umlage der angeschlossenen Kommunen um zehn Prozent zu erhöhen. Innerhalb der Musikschule sinken die Personalkosten durch den Wechsel von Dozenten in den Ruhestand. Sechs neue Lehrkräfte konnten gewonnen werden. Die Anzahl der Jahreswochenstunden wird geprüft, um die finanzielle Belastung im Rahmen zu halten. Kooperationen mit den Schulen in den Mitgliedskommunen werden auch zukünftig gepflegt. Laers Bürgermeister Manfred Kluthe signalisierte, die Werner-Rolevinck-Grundschule habe möglicherweise ebenfalls Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Musikschule. Erste Gespräche sollen in Kürze geführt werden.

„Wir haben einen neuen Bildungspaten“, freute sich Herrmann. Es ist der durch Medienpräsenz bekannte Hendrik Streeck, Professor für Virologie, Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der medizinischen Fakultät der Universität Bonn. „Aktueller können wir nicht sein“, bemerkte die Direktorin.

Im Bereich der Events konnte die beliebte Folk-Band Trasnú Anfang des Jahres noch vor Publikum auftreten. Letzte Live-Veranstaltung vor dem Lockdown Mitte März war die „Sinfonic Rock Night“. Die nächste Auflage soll wegen der Unwägbarkeiten der Corona-Krise erst im September 2021 stattfinden.

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