Berlin-Fahrer ziehen Bilanz

Mit dem Trecker um die Siegessäule

Borghorst/Laer/Be...

„Mit dem Trecker einmal die Siegessäule umrunden, das war schon toll.“ Aber natürlich nicht nur das. Markus Wiening und seine drei Landwirte-Kollegen aus Laer zogen direkt nach der Groß-Kundgebung in Berlin ein positives Fazit zu ihrer Schlepper-Gewalttour. „Das hat sich auf jeden Fall gelohnt“, betont Wiening.

Axel Roll

Am Dienstagmorgen war Geduld gefragt. Auf der A 10 stauten sich die Schlepper auf dem Weg in die Berliner Innenstadt. Foto:

Zusammen mit Marc Schulze Schencking, Hartwig Weßeler und Heiner Schürhoff hat sich der Borghorster heute Nacht wieder auf den Weg zurück in die Heimat gemacht. „Wenn alles glatt läuft, sind wir am späten Nachmittag wieder in Borghorst“, schätzte Wiening am Dienstagnachmittag.

Bis um 15.30 Uhr war das Quartett bei der Kundgebung, danach schlenderten die vier Freunde zurück Richtung Siegessäule, wo sie ihre Schlepper geparkt hatten. „Wir fahren zurück zu unserem Sammelpunkt“, erläuterte Wiening. Wahrscheinlich würden sie nicht vor 20 Uhr dort eintreffen. „Dann gibt es erst einmal Abendessen. Wieder Rührei“, lachte der Borghorster. Wie gestern beschrieben, haben die Landwirte 50 Eier und vier Brote in ihrem geliehenen Wohnwagen eingelagert.

Die Hinfahrt nach Berlin hat für die Münsterländer problemlos geklappt. „Kein Stau, nix“, erzählt Markus Wiening am Telefon. So reibungslos laufe es wahrscheinlich auf dem Rückweg nicht. Die drei Laerer und der Borghorster verfrachteten zwei der vier Schlepper wieder auf den Tieflader. So konnte man sich wieder abwechseln mit dem Fahren.

Aus der Heimat erreichten die Berlin-Fahrer schon die ersten Anfragen, über ihre Teilnahme an der Demonstration zu berichten. Eine Bilanz konnten sie schon direkt nach der Kundgebung ziehen: „Das war ein tolles Erlebnis.“ Zum Teil Gänsehaut pur. Schon am Vorabend am Sammelpunkt. Markus Wiening: „Der Zusammenhalt, das war schon was ganz Besonderes.“

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