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Luftsportgemeinschaft Steinfurt

Mit viel Vorfreude auf 2021

Steinfurt

Auch für die Luftsportgemeinschaft Steinfurt (LSG) ist das zu Ende gehende Jahr ein ganz besonderes gewesen: Lockdown-bedingt war Saisonstart erst Mitte Mai – statt, wie üblich, Anfang April. „Jedoch sind die Mitglieder sehr glücklich, dass im Sommer dennoch ein zweiwöchiges Zeltlager am Flugplatz in Borghorst-Füchten stattfinden konnte“, schreibt die LSG.

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Segelfliegen ist Teamsport. Ganz alleine kommt man nicht in die Luft. Foto: LSG

Auch für die Luftsportgemeinschaft Steinfurt (LSG) ist das zu Ende gehende Jahr ein ganz besonderes gewesen: Lockdown-bedingt war Saisonstart erst Mitte Mai – statt, wie üblich, Anfang April. „Jedoch sind die Mitglieder sehr glücklich, dass im Sommer dennoch ein zweiwöchiges Zeltlager am Flugplatz in Borghorst-Füchten stattfinden konnte“, schreibt die LSG in einem Pressebericht. Die sehr strengen Hygieneauflagen hätten die sehr gute Stimmung nicht getrübt. Es konnte jeden Tag geflogen werden, sodass zahlreiche Erfolge in der Segelflugausbildung erzielt werden konnten. Mehrere Flugschüler hätten ihre ersten Alleinflüge absolviert. Auch einige Abschlussprüfungen mit Prüfern der Bezirksregierung Münster seien erfolgreich durchgeführt worden, schreibt die LSG.

Aufgrund des erneuten Lockdowns sei derzeit allerdings kein Flugbetrieb möglich. Für die Verantwortlichen des Vereins sei das eine willkommene Gelegenheit, den Blick nach vorne zu richten und rechtzeitig mit der Planung für die kommende Saison zu beginnen. Denn die Jugendgruppe habe einiges vor. So soll das mittlerweile obligatorisch gewordene Fliegerlager zur Abwechslung mal nicht in Borghorst, sondern in der Lüneburger Heide stattfinden. Letztere sei unter Segelfliegern eine beliebte Region, da die zum motorlosen Flug notwendige Thermik dort meistens stärker ausgeprägt sei als im Münsterland. Die Organisatoren rechnen mit etwa 20 bis 30 Teilnehmenden. Erfahrungsgemäß würden überwiegend Mitglieder der Jugendgruppe dabei sein. Das Fliegerlager sei jedes Jahr eine tolle Möglichkeit, in der Segelflugausbildung voranzukommen, da man jeden Tag die Gelegenheit habe abzuheben. Bleibt nur zu hoffen, so die LSG, dass die Corona-Situation ein Zeltlager zulässt.

Darüber hinaus ist die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen der Luftsportjugend NRW geplant. So steht zum Beispiel das Jugendvergleichsfliegen, welches 2019 mit insgesamt über 150 Teilnehmenden in Füchten stattfand, fest im Terminkalender.

Für die Saison 2021 gebe es bereits einige neue Segelflugschüler, die auf den Saisonanfang – hoffentlich Anfang April – hinfiebern würden. Die sechs ehrenamtlich aktiven Segelfluglehrer haben darüber hinaus noch Kapazitäten frei, sodass neue Jugendliche jederzeit willkommen sind. Man kann bereits mit 14 Jahren mit dem Segelfliegen beginnen und auch die ersten Alleinflüge seien – erst nach umfangreicher Ausbildung durch die erfahrenen Fluglehrer – bereits in diesem jungen Alter möglich.

Flugplatzführungen und Schnupperflüge sind aufgrund der aktuellen Lage derzeit nicht möglich. „Dennoch empfiehlt es sich erfahrungsgemäß, bereits frühzeitig Kontakt zum Verein aufzunehmen, um zum Saisonbeginn direkt in die Ausbildung einsteigen zu können“, fügt die LSG an.

Wer Interesse am Segel- oder natürlich auch am Motorfliegen hat, ist eingeladen, sich auf der Homepage der LSG über den Verein und die Fliegerei zu informieren. Vereinsmitglied und Fluglehrer Felix Winter steht unter Mobil-Telefon 01 70/ 6 55 53 28 jederzeit gerne zu einem Gespräch zur Verfügung.

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