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Kunstrasenverlegung im Volksbank-Stadion ist fast abgeschlossen

Noch in diesem Monat kann losgesportelt werden

Burgsteinfurt

Die Verlegung des neuen Kunstrasenbelags im Volksbank-Stadion an der Liedekerker Straße steht kurz vor dem Abschluss. „Wir gehen davon aus, dass die Freigabe für den Vereinssport noch in diesem Monat erfolgen kann“, sagt Stefan Overberg vom Fachdienst Tiefbau im Rathaus.

Der Kunstrasen ist ausgelegt, nun folgt die Verklebung: Stefan Overberg (l.) und Susanne Varga-Braun lassen sich von einem Kunstrasenbauer die Technik erklären.

Die Jungs von der Sportplatzbaufirma aus Estland verstehen ihr Handwerk: Blitzschnell entrollen sie Bahn um Bahn des neuen Kunstrasens im Volksbank-Stadion, richten ihn aus und verbinden die Matten mit Spezialkleber. Sie wollen den Auftrag, den sie von der Stadt erhalten haben, abschließen. Die Nachfrage ist groß und sie haben die Verlegung des Kunstrasens im Burgsteinfurter Stadion sozusagen noch dazwischengeschoben. Die Vereine, die den Platz nutzen wollen, werden es sicher gerne hören: „Wir gehen davon aus, dass die Freigabe für den Vereinssport noch in diesem Monat erfolgen kann“, sagt Stefan Overberg vom Fachdienst Tiefbau im Rathaus.

Damit endet für die Nutzer, neben Sportler des SVB auch solche des FC Galaxy, Marathon Steinfurt und Turnerbund, eine mehrmonatige Wartezeit. Denn eigentlich sollte der neue Kunstrasen schon Ende 2020 verlegt worden sein. Doch beim Abtragen des Altbelags entstanden Absenkungen im Unterbau, die so nicht erwartbar waren. Die Folge war ein Baustopp. Nach einer Bestandsaufnahme war klar: Es reicht nicht, einfach nur die Dellen wieder aufzufüllen. Für eine dauerhafte Lösung musste die Tragschicht komplett mit feinkörnigem Material erneuert werden. Da der Auftrag indes eine gewisse Temperatur und Trockenheit voraussetzt, musste bis Ende Juni gewartet werden, bis die Kunstrasenbauer erneut anrücken konnten.

Die Vereinsvertreter hätten durchweg Verständnis für die Verzögerungen gehabt, sagt Overberg. Ein Schnellschuss hätte auch nichts gebracht, eine dauerhafte Lösung wurde bevorzugt – zumal der Trainingsbetrieb coronabedingt ohnehin eingeschränkt gewesen sei. „Man kann von einer Nutzungsdauer von mindestens 15 Jahren ausgehen – bei einer durchschnittlichen Benutzung von 1500 Stunden im Jahr“, sagt Susanne Varga-Braun von der baubegleitenden Planungsgruppe Rein. Dies entspreche dem Dreifachen, was ein Naturrasen aushalten könne.

Zum Abschluss werden nach der Verlegung nun noch die Seitenaus-Linien markiert, anschließend wird zunächst Sand und dann Kork in den Kunstrasen eingearbeitet. Letzterer sorgt dafür, dass der Rasen gut bespielbar ist und vor allem zu weniger Hautirritationen bei Stürzen der Sportler führt. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf insgesamt rund 316 000 Euro. Ursprünglich waren 280 000 Euro veranschlagt.

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