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St. Nikomedes gewährt Kurdin aus Syrien Kirchenasyl

Not der Welt bekommt ein Gesicht

Steinfurt

Die Pfarrgemeinde St. Nikomedes hat mehrere Monate einer aus Syrien stammenden Kurdin Kirchenasyl gewährt. Eine Gruppe von Paten hat sich um die Frau gekümmert und versucht ihr zu helfen, ihr Trauma zu überwinden.

Von Dirk Drunkenmölle

Diese 23-jährige Kurdin aus Syrien hat für ein halbes Jahr Kirchenasyl im Pfarrhaus von St. Nikomedes gefunden. Eine Gruppe von Paten hat die junge Frau während dieser Zeit betreut und ihr geholfen, sich auf deutsch zu verständigen und lesen und schreiben zu lernen.

Das Schicksal dieser jungen Frau lässt niemanden kalt. Sie stammt aus Syrien, ist dort mit weiteren elf Geschwistern in einer kurdischen Familie aufgewachsen und muss mit ihren Eltern, Brüdern und Schwestern um ihr Leben fürchten, als Dschihadisten des Islamischen Staates in einer Blitzoffensive im Jahr 2014 60 Dörfer innerhalb einer kurdischen Enklave im Kanton Kobané erobern. Unzählige Menschen werden getötet. Das Leben in diesem Landstrich wird für die von Verfolgung und Terror gepeinigten Menschen zum Horror.

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