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Musical Company Steinfurt startet nach monatelanger Probenpause durch

Sommergala bringt neuen Schwung

Steinfurt

Die Rückkehr an die angestammte Wirkungsstätte hat die Akteure der Musical Company beflügelt: Erstmals seit dem harten Lockdown im November und der damit verbundenen Einstellung des Betriebs haben die Theaterspieler in der vergangenen Woche wieder im Martin-Luther-Haus geprobt.

Von Ralph Schippersund

Fast schon ausgelassene Stimmung herrschte bei den Theaterschauspielern der MCS, als sie am Dienstagabend im MLH erstmals sogar mit Gesang wieder proben durften. Foto: MCS

Die Rückkehr an die angestammte Wirkungsstätte hat die Akteure der Musical Company beflügelt: Erstmals seit dem harten Lockdown im November und der damit verbundenen Einstellung des Betriebs haben die Theaterspieler in der vergangenen Woche wieder im Martin-Luther-Haus geprobt. Am vergangenen Dienstag sogar mit Gesang. „Alles noch mit einem strengen Hygienekonzept und ausschließlich mit getesteten Personen“, sagt Regieleiter Daniel Lücke. Aber dennoch: Das so lang vermisste„Feeling“ und der Spaß an der Sache habe sich bei allen sofort wieder eingestellt. Keine Frage, es herrscht Aufbruchstimmung bei der MCS.

Der Elan kommt nicht von ungefähr: In gut fünf Wochen schon möchten die Theaterspieler sich wieder ihrem Publikum auf der Bühne präsentieren. Am 23. und 24. Juli (Freitag und Samstag) laden sie ein zur „Musical-Sommergala“. Dargeboten wird im MLH ein locker-flockiges musikalisches Programm querbeet durch viele Stilrichtungen. Stücke von Lindenberg-Musical werden ebenso dabei sein wie die aus „Mamma Mia“. oder dem Petry Musical „Wahnsinn“. „Wir werden dabei viele Lieder aus in der Vergangenheit aufgeführten Stücken sommerlich performt darbieten“, kündigt Lücke an. Das Ziel, Urlaubsfeeling zu erzeugen, soll durch eine entsprechend gestaltete Bühne unterstrichen werden. Der Regieleiter und „Mädchen für alles“ der MCS kann sich noch gut an die letzte Gala erinnern, die Ende 2019 aufgeführt worden war: „Das war kurz vor Corona und ein großer Erfolg mit 250 Leuten im Saal. Nur wenige Wochen später fanden wir uns in einer ganz anderen Welt wieder.“

Jetzt wollen die Vereinsmitglieder den damals verloren gegangenen Faden wieder aufnehmen – und legen sich dafür ins Zeug. Denn nicht nur für die Sommergala, sondern auch für das Stück „Der kleine Horrorladen“ wird wöchentlich geprobt. „Wir sind damit schon im Mai angefangen – draußen, unter einem Abdach“, schmunzelt Lücke. Ein beschwerlicher Anfang, jetzt legen die Akteure an gewohnter Stelle im MLH mindestens zwei Gänge zu. Eigentlich wollten sie das spannungsgeladene Stück um eine fleischfressende Pflanze schon im Juli aufführen. Aber der coronabedingte zweifache Knockout, beim zweiten Mal eine Woche vor der geplanten Premiere, sowie die lange Unterbrechung der Probenarbeit haben dies zunichte gemacht. „Wir proben seit mittlerweile zwei Jahren für den Horrorladen, da wäre es doch schön, wenn es jetzt endlich klappt“, hofft Lücke auf eine weiter gute Entwicklung bei der Eindämmung der Pandemie. Die Premiere ist für den 24. September (Freitag) geplant.

Sozusagen dazwischengeschoben haben die MCS-Verantwortlichen die Sommergala. „Natürlich auch, um Einnahmen durch Ticketverkäufe zu erzeugen“, sagt Lücke. Dies sei das finanzielle Hauptstandbein des Vereins, auch wenn viele Gönner mit Spenden dazu beigetragen hätten, die MCS über die schwere Zeit zu tragen. „Dafür sind wir sehr dankbar, jetzt aber wollen wir wieder selber etwas leisten“, fasst der Regieleiter zusammen.

Wegen der nach wie vor unsicheren Lage wird es Tickets für die Sommergala wie auch den „Horrorladen“ ausschließlich an der Tageskasse geben. Für die Gala öffnet sich zusätzlich ein Zeitfenster an den beiden Veranstaltungstagen von 10 bis 13 Uhr. Weitere Infos unter

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