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Tag des offenen Denkmals

Szenen aus einer anderen Welt

Borghorst

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag ins Heimathaus. Aus Anlass des Tags des offenen Denkmals nutzen die Bürger die Gelegenheit, sich die Räumlichkeiten und Angebot einmal näher anzuschauen.

-nix-

Auch für den „Tante-Emma-Laden“ im Heimathaus interessierten sich viele Besucher. Foto: nix

Szenen aus einer scheinbar anderen Welt erlebte das Publikum am Sonntag bei einer Filmvorführung im Medienraum des Heimathauses Borghorst. Schmalfilmer Franz Kuhlmann drehte den mittlerweile digitalisierten Film Anfang der 1940er Jahre mit seiner Schmalfilmkamera. 80 Prozent des Materials zeigt Borghorster Szenarien, vom Baden im ehemaligen Freibad Nünningsmühle über Einblicke in einen Friseurbetrieb bis hin zu Impressionen aus der Landwirtschaft.

Historischer Film

Zum Denkmaltag öffnete der Heimatverein das Heimathaus und das aus dem Jahr 1657 stammende Leineweberhaus am Buckshook. „Seit anderthalb Jahren konnten wir unsere Gebäude zum ersten Mal wieder dem Publikum zugängig machen“, sagte Klaus Knaup, der den historischen Film kommentierte. Die laufenden Bilder in Schwarzweiß und Farbe entstanden auf Basis von „Agfa“-Filmmaterial, das Dieter Vinnenberg für den digitalen Gebrauch überarbeitete.

Tante-Emma-Laden

Sport, Musik und Tanz gehörten damals zum Leben junger Menschen und brachten sie auf Parteilinie der Nationalsozialisten. Es gab ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Eduard Altena, der Texte sowie Lieder für Karnevalsveranstaltungen schrieb und als Borghorster Original galt.

Auch den detailgetreu hergerichteten „Tante-Emma-Laden“ des Heimathauses, die „Spinn- und Wiäwstuoben“ sowie die zahlreichen anderen Schauräume wurden gern besucht. Ebenso gab es über das alte Leineweberhaus viel zu erzählen.

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