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Kunstverein stellt attraktives Jahresprogramm zusammen und freut sich über Mitgliedertreue

Von Abstraktmalerei bis Comedyabend

Steinfurt

Trotz aller Unwägbarkeiten, die die Pandemie mit sich bringt und aller Unklarheiten, die mit der künftigen Besetzung des Vorstands nach wie vor verbinden: Auch für 2021 hat der Kunstverein ein Jahresprogramm zusammengestellt.

Trotz aller Unwägbarkeiten, die die Pandemie mit sich bringt und aller Unklarheiten, die mit der künftigen Besetzung des Vorstands nach wie vor verbinden: Auch für 2021 hat der Kunstverein ein Jahresprogramm zusammengestellt. 15 Punkte umfasst die Ausstellungs- und Vortrags-Agenda im zweiten Corona-Jahr. Das verdient angesichts der schwierigen Situation Respekt. Allerdings bleibt es ein schmaler Grat, auf dem der Kunstverein, respektive das Orga-Team um Regina Hemker-Möllering, Martina Döring und Monika Frieling unterwegs ist – und das zeigt sich ganz aktuell wieder: Nachdem bereits der für Ende April geplante Auftritt des Duos „Patatras“ mit Barbara Kranz (Violine) und Steffi Budde (Akkordeon) abgesagt werden musste, trifft es jetzt auch Fotokünstler Ralf Hallay. Ebenso wie bereits im vergangenen Jahr fällt seine ab dem kommenden Wochenende geplante Ausstellung „Wassertanz“ im Huck-Beifang-Haus der aktuellen Krisenlage zum Opfer. „Wir laden ihn auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder ein. Irgendwann muss es ja klappen“, bedauert Martina Döring die erneute Absage sehr. „Es wäre sicher einer der Höhepunkte im Jahresprogramm geworden“, stößt Regina Hemker-Möllering ins gleiche Horn.

Wie auch Monika Frieling, zeigen sich die beiden Kunstverein-Mitglieder jedoch zuversichtlich, dass die Corona-Lage es ab Ende Juni zulässt, die weiteren Programmpunkte ausrichten zu können. Immerhin fängt man dann nicht bei Null an: Im März und April gab es bereits eine Mitgliederausstellung. Unter strenger Beachtung der geltenden Corona-Regeln bestand im Huck-Beifang-Haus die Möglichkeit, Werke der bildenden Künstlerinnen Maria Brusis, Uschi Linz und Ulla Müller zu sehen. Daran soll ab dem 27. Juni angeknüpft werden, wenn die Burgsteinfurter Freimaurer-Loge „Ludwig zum flammenden Stern“ aus Anlass ihres seit zehn Jahren bestehenden Mietverhältnisses mit dem Kunstverein im Huck-Beifang-Haus Werke des spätimpressionistischen Landschaftsmalers Carl Müller-Tenckhoff zeigt. Organisator ist der Enkel des Münsteraners, Horst Müller-Tenck­hoff.

Das Mitglied der Burgsteinfurter Loge hat es sich zur Aufgabe gemacht, das künstlerische Erbe seines Großvaters zu verzeichnen und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ein ganz großer Name der regionalen Kunstszene hat sich mitsamt seiner Frau Anfang August in Steinfurt angesagt: Vom 1. bis 29. August zeigen Prof. Dr. Piotr Son­newend und seine Frau Ilona Gorecka-Sonnewend Objektkunst und Zeichnungen.

Weitere Präsentationen und Veranstaltungen im Jahresverlauf:

17. Oktober bis 14. November: Ausstellung „Abstrakte Malerei“ mit Werken des Osnabrücker Künstlers Thomas Fleischer

28. November bis 18. Dezember: Mitgliederausstellung

26. Juni: Märchennachmittag mit den Erzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann mit musikalischer Begleitung durch die Harfenistin Eva Bäuerle-Götz

4. Dezember: Musik- und Comedyabend mit der Borghorster Formation „Bass und Bässer“

Hinzu kommen im Jahresverlauf sechs Kunstgespräche unter der Moderation von Gerhard Winkler (Termine stehen noch nicht fest) sowie Aufführungen im Rahmen der Kleinkunstbühne. Es können sich dafür noch Künstler bewerben (kontakt@steinfurter-kunstverein.de).

Was den Mitgliederstand des Kunstvereins anbelangt, so hat Regina Hemker-Möllering durchaus Erfreuliches zu berichten: Mit etwas mehr als 70 Mitgliedern, darunter viele auch von auswärts, konnte dieser trotz Corona-Einschränkungen und Differenzen im Vorstand kon­stant gehalten werden. „Die Treue der Mitglieder freut uns natürlich sehr“, zeigt sich die Mitglieder des Orga-Teams unisono dankbar.