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Dr.-Karl-Dannecker-Ehrenmedaille an Forstrevierleiter Ulrich Stahl verliehen

Vorbild für naturgemäße Waldwirtschaft

Steinfurt/Gaildorf

Als Anerkennung für seine herausragenden Leistungen zur Anwendung der naturgemäßen Waldwirtschaft und des Dauerwaldes im Forstrevier in Gaildorf ist Ulrich Stahl, Forstrevierleiter im Revier Gaildorf der Fürstlichen Domänenkammer, die Dr.-Karl-Dannecker-Ehrenmedaille verleihen worden.

Forstrevierleiter Ulrich Stahl (2.v.l.) ist mit der Dr.-Karl-Dannecker-Ehrenmedaille ausgezeichnet worden. Zu den Gratulanten gehörten (v.l.) Peter Schmiederer (ANW), Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt, Christoph Zink (ANW) sowie Stefan Rehm und Andreas Merk, beide Forstwirte im Bentheim’schen Forstrevier. Foto: ANW Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft, Landesgruppe Baden-Württemberg, (ANW) hat bei ihrer Jahrestagung an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg im Beisein von Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt die Dr.-Karl-Dannecker-Ehrenmedaille an Ulrich Stahl, Forstrevierleiter im Revier Gaildorf der Fürstlichen Domänenkammer, verliehen. Damit bringe die ANW ihren Dank und ihre Anerkennung zum Ausdruck für seine herausragenden Leistungen zur Anwendung der naturgemäßen Waldwirtschaft und des Dauerwaldes im Forstrevier in Gaildorf und für sein langjähriges Ehrenamt als Beisitzer im Vorstand der ANW Baden-Württemberg, heißt es in einer Pressemitteilung.

Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt ließ es sich nicht nehmen, mit einer Laudatio das berufliche Lebenswerk von Ulrich Stahl zu würdigen. Ergänzt durch zwei weitere Wortbeiträge aus den Reihen der ANW entstand ein abgerundetes Bild der beruflichen Leistungen und der Person von Ulrich Stahl als achter Preisträger dieser Ehrenmedaille.

Ungleichaltrige Dauerwälder

Seit 30 Jahren leitet Stahl das Fürst zu Bentheim’sche Forstrevier in Gaildorf. Am Anfang der naturgemäßen Waldbewirtschaftung des Reviers stand die Umstellung der Jagd auf einen waldbauorientierten Jagdbetrieb. Die natürliche Verjüngung der Baumarten – darunter vor allem die Weißtanne – und die stetige Waldpflege auf der Fläche unter Ausnutzen der dauerhaften Schirmwirkung der Altbäume waren wichtige Bausteine auf dem Weg der Lenkung der Waldentwicklung von den Altersklassenwäldern hin zu strukturreichen, gemischten und ungleichaltrigen Dauerwäldern. Auf diese Weise sei eine vorbildhafte Synthese zwischen Betriebswirtschaft und Ökologie entstanden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Durch das unermüdliche Wirken von Ulrich Stahl und seinem äußerst motivierten Forstwirtteam sei das Forstrevier Gaildorf ein beispielhafter Privatwaldbetrieb für naturgemäße Waldwirtschaft und Dauerwald in den Tannenwäldern des Schwäbisch-Fränkischen Waldes geworden.

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