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Pfarrer Karl-Heinz Gehrt geht in den Ruhestand

„Was uns gelungen ist, ist uns gemeinsam gelungen“

Borghorst

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer (2.v.l.) wünschte dem scheidenden Pfarrer Karl-Heinz Gehrt und seiner Frau Ruth für den Ruhestand alles Gute.

Der Gottesdienst am Trinitatissonntag (30. Mai) in der St.-Johannes-Kirche an der Bergstiege war ein besonderer. Die lutherische Gemeinde verabschiedete sich von Pfarrer Karl-Heinz Gehrt und seiner Familie, da er mit dem 1. Juni in den Ruhestand tritt, wie die Gemeinde in einer Presseinformation berichtet.

Dabei überwog der Dank für die gemeinsame Zeit die Trauer des Abschieds – sowohl im Rückblick des scheidenden Pfarrers als auch in den Äußerungen der Gemeindeglieder. Der bewegende Gottesdienst in der für Coronavorgaben gut besetzten Kirche wurde unter der Leitung des Organisten Herrn Kaufmann musikalisch reich gestaltet von Dr. Martin Poppe (Gitarre), Susanne und Tabea Kaufmann (Gesang) und Hans-Otto Kaufmann (Cello).

Kreisdechant Dr. Jochen Reidegeld überbrachte Segenswünsche für Abschied und Neubeginn von der katholischen Gemeinde St. Nikomedes wie auch der evangelischen Auferstehungsgemeinde und der Ökumene in Steinfurt. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer sprach ein Grußwort für die Stadt Steinfurt, dankte für die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde und Pfarrer – etwa bei der Unterbringung und Integration vieler Flüchtlinge ab 2015 – und wünschte Gottes Segen.

„Was gelungen ist, auf dem gemeinsamen Weg in den letzten sieben Jahren, das ist uns zusammen gelungen, weil viele mit anpackten bei besonderen Projekten wie der neuen Kirchenheizung, beim Eintüten des Gemeindebriefes, in Gotteslob und Musik und auch im Vorstand“, so der scheidende Pfarrer. In diesen Dank schloss er auch seine Frau ein, die ihn in vielen Dingen unterstützte und oft den Rücken frei hielt.

Viel Entspannung wünschte die Gemeinde Pfarrer Gehrt, damit es nicht eine Unruhestand werde, mit einem gediegenen Liegestuhl für den Garten – ein Geschenk, das, noch verpackt, schon viel Vorfreude auslöste. Die Gemeinde freut sich, dass nach einer kurzen Vakanzzeit ein junger Pfarrer im November seinen Dienst in St. Johannes beginnen wird.

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