1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Steinfurt
  6. >
  7. Weberquartier: Nach den Abbruchbaggern kommen jetzt die Brechanlagen

  8. >

Weberquartier: Nach den Abbruchbaggern kommen jetzt die Brechanlagen

Steinfurt.

Auf dem Gelände des künftigen Gesundheitscampus tut sich einiges: Inzwischen haben die Abbruchbagger ihr Werk weitestgehend vollendet. Es beginnen die Vorbereitungen für die Aushebung der Baugrube. Auf dem Gelände soll, wie berichtet neben den Gebäuden auch eine Tiefgarage entstehen.

Foto: Ralph Schippers

Ganze Arbeit haben die Bagger der vom Investor IGP in Berlin mit den Abbrucharbeiten beauftragten Firma Küpers aus Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim) geleistet: Zwei Monate nach dem Startschuss sind alle bis dahin noch auf dem 26 000 Quadratmeter-Areal des künftigen Gesundheitscampus Steinfurt aufstehenden Altgebäude der ehemaligen Textilfirma Kock abgerissen. In einzelne Fraktionen unterteilt, wartet der Abraum auf seine Weiterverarbeitung. Die bis zum September anberaumte Vorbereitung des Geländes für den Bau einer Reha-Klinik (oberer Bildbereich zwischen Ärztehaus und Baustraße gelegen), sowie angegliedertem Pflegeheim (Areal im Bild unten links) und urbanem Wohnen (Bereich unten rechts) liegt auf Nachfrage beim IGP-Pressebüro im Plan. Um Lärmemissionen und Erschütterungen für die Anwohner möglichst gering zu halten, sei nicht mit Abrissbirnen abgebrochen worden, sondern mit Greifzangen. Auch der Tierschutz wurde berücksichtigt: Damit letzte verbleibende Fledermaus-Bestände nicht gefährdet werden, sind sie Arbeiten teils in der Nacht durchgeführt worden. Ganz ohne Lärmbelästigung ging es nicht und wird es auch in den kommenden Wochen nicht gehen, teilt das Büro weiter mit. Zur nun anstehenden Aufbereitung des Abraums kommen Brechanlagen zum Einsatz. Zur Herstellung der Baugrube werden im Anschluss rund 22 000 Kubikmeter Material ausgehoben, darunter rund 13 000 Kubikmeter Bauschutt. Mehrere Öltanks mit Inhalt seien im Vorfeld bereits fachgerecht entsorgt worden. Auch bauleitplanungsrechtlich geht es mit dem 120 Millionen-Invest voran: Nach einer Vorberatung in der Informationsveranstaltung am heutigen Dienstag im Planungsausschuss, bei der die Abarbeitung der während der Offenlegung des Bebauungsplanverfahrens „Nr 16b Arnold-Kock-Straße Ost“ eingegangenen Anregungen und Bedenken auf der Agenda steht, soll bereits am Donnerstag im Rat der Satzungsbeschluss gefasst werden. Die Unterzeichnung des Vertragswerks mit städtebaulichen Festsetzungen, Erschließung und Grundstückstauschen ist nach Auskunft des Fachbereichsleiters Stadtplanung, Stefan Albers, für den kommenden Monat vorgesehen.

Startseite