1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Steinfurt
  6. >
  7. Wenn der Eiskonditor schwitzt

  8. >

Steinfurt bereitet sich auf eine heiße Woche vor

Wenn der Eiskonditor schwitzt

Steinfurt

Die bislang heißeste Woche dieses Sommers hat Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Der Bauhof fängt früher an, die Bäder sind voll. Dass die Eiscafé-Besitzer sich aber anderes Wetter wünschen, hat einen ganz speziellen Grund.

Axel Roll

Mike Zanella (o.) schiebt im Augenblick Sonderschichten, um immer frisches Eis für seine Kunden anbieten zu können. Limoncello ist derzeit besonders beliebt. Die Schüler können in dieser Woche auf Hitzefrei hoffen (l.). Derweil steigt bei der Trockenheit die Waldbrandgefahr. Foto: Axel Roll

Wenn Eiskonditoren über Hitze stöhnen, ist die Lage ernst. Mike Zanella und Alessandro Polla, die bekannten Betreiber der beiden Borghorster Hotspots für sommerliche Tagesgastronomie, hätten es im Angesicht von Temperaturen jenseits der 35 Grad gerne ein bisschen kühler. „Optimal fürs Geschäft sind 25 bis maximal 28 Grad“, weiß Polla als Chef des Eiscafés Venezia aus langjähriger Erfahrung. Und Kollege Zanella, kreativer Kopf von „San Remo“ an der Nikomedeskirche, ergänzt: „Bei so einer Hitze nehmen viele Gäste das Eis lieber mit nach Hause.“ So wie Zanella und Polla stellt sich ganz Steinfurt auf eine heiße Woche ein. Wobei die Eiskünstler allenfalls Fein-Tuning an ihrem Angebot betreiben können. Motto: Mehr erfrischendes Sorbet-, weniger Milcheis. Alessandro Polla: „Aber groß vorproduzieren können wir für die nächsten Tage nicht.“ Mike Zanella nennt den Grund: „Schließlich wollen wir frisches Eis liefern.“ Darum wird er die nächsten Tage einige Spätschichten einlegen müssen.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!