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Am Tag des offenen Denkmals machten sich in Steinfurt viele auf den Weg

Wenn Geschichte lebendig wird

STeinfurt

Einmal im Jahr öffnen die historisch interessanten Gebäude der Stadt ihre Pforten. Diesmal kamen nicht ganz so viele Interessierte wie erwartet.

Von Rainer Nix

Ingrid Hepcke (l.) begrüßte die Teilnehmer einer der ausgebuchten Führungen auf dem Hof der Unterburg. Foto: Rainer NIx

Zahlreiche geschichtsträchtige Gebäude öffneten am „Tag des offenen Denkmals“, ihre Türen. Über den Sonntag verteilt machten sich historisch Interessierte auf und besuchten besondere Orte. Die Fülle der alten Bausubstanz in Steinfurt ist ebenso interessant wie die Stories, die dahinter stecken.

Um 11 Uhr begrüßte Gästeführerin Ingrid Hepcke vor dem Tor der Unterburg die erste Gruppe, die sich zur ausgebuchten Führung durch ausgesuchte Räume des Wasserschlosses angemeldet hatte. So bot sich Gelegenheit, Unter- und Oberhof, den Rittersaal und die Doppelkapelle einmal näher in Augenschein zu nehmen. Das Publikum erfuhr eine Menge über die ringförmige Burganlage, die erstmals 1129 Erwähnung fand. Architekt Christoph Achterkamp bot eine spezielle Führung an, bei der er auf die architektonischen Besonderheiten aufmerksam machte.

An der Hollicher Windmühle, einem „Achteck-Galerieholländer“, wurde morgens ein Taufgottesdienst gefeiert. Der Heimatverein Borghorst öffnete die zahlreichen Räume seines Heimathauses, in dem alte Stadtgeschichte wieder lebendig wird. Besonders der „Tante-Emma-Laden“ ist immer wieder ein Magnet, in dem gern Erinnerungen an Kaufläden von einst ausgetauscht werden.

Die Bagno-Konzertgalerie, Kirchen beider Stadtteile, das Stadtmuseum in Burgsteinfurt, das Leineweberhaus in Borghorst, das Huck-Beifang-Haus, Domizil des Steinfurter Kunstvereins, die Liste der Denkmäler geht noch weiter und ist lang. An diesem Tag wurde die Historie der Stadt und ihren gepflegten alten Häusern besonders stark wahrgenommen. Die Resonanz war insgesamt „durchwachsen“, so die Veranstalter

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