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Nach Lieferproblemen sind die Geräte da

127 I-Pads für die Schulen

Tecklenburg

Lange haben die Schulen darauf gewartet, doch nun werden sie ausgeliefert: die I-Pads für sogenannte bedürftige Schüler. Insgesamt sind es 127 Endgeräte.

Ruth Jacobus

Die Hauptschule hat I-Pads für bedürftige Kinder bekommen. Jens Leugers, Franz-Josef Kordsmeryer, Melanie Lüttmann, Angela Müller-Muthreich und Stefan Streit haben sie schon einmal unter die Lupe genommen. Foto: Ruth Jacobus

Das war fast wie Weihnachten: Auf dem Tisch liegen – neben einem Kerzengesteck – gleich mehrere Pakete. Gefüllt sind sie mit I-Pads samt Zubehör. Künftig sollen sie für bedürftige Schüler zur Verfügung stehen, damit sie in Corona-Zeiten zu Hause den Unterricht verfolgen und lernen können. Doch vorher wurden sie erst einmal getestet.

Probelauf in der Hauptschule: Jens Leugers von der städtischen IT und Schulleiterin Angela Müller-Muth-reich zeigten sich angetan. Auch Bürgermeister Stefan Streit, sein allgemeiner Vertreter Franz-Josef Kordsmeyer und dessen Mitarbeiterin Melanie Lüttmann freuten sich, dass die hochwertigen Geräte funktionieren und nun den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen.

Insgesamt sind es 127 I-Pads, die die Stadt für alle Schulen bereits im vergangenen Spätsommer geordert hatte. Lieferprobleme führten dazu, dass sie erst jetzt angekommen sind. Die Termine waren immer wieder verschoben worden. Doch nun sind sie da.

Franz-Josef Kordsmeyer

Bestellt worden sind sie über die „KoPart“, einer Genossenschaft, in der sich Kommunen zusammengeschlossen haben, um Beschaffungsprozesse zu optimieren. Die Stadt sei der „KoPart“ im September nach einem Ratsbeschluss ausdrücklich zu diesem Zweck beigetreten, so Kordsmeyer. Erster Liefertermin war der 2. November, doch der wurde ebenso wenig eingehalten wie der nächste genannte Termin am 20. November. Danach folgten nur noch vage Angaben wie „eventuell vor Weihnachten“. „Als das nicht eintrat, fragten wir uns zusammen mit den Schulen, ob die Tablets überhaupt noch kommen“, schildert Kordsmeyer die Situation, die nun ein Ende hat.

Den Bedarf habe man an den Schulen abgefragt, erläuterte Kordsmeyer. Beschafft wurden die Geräte mit Bundes- und Landesmitteln auf der Grundlage einer Landesförderrichtlinie. Zehn Prozent der Kosten trägt die Stadt. Das Volumen liegt insgesamt bei 50 600 Euro.

In den vergangenen Wochen seien alle Endgeräte von der Schul-IT soweit eingerichtet und in einem „Mobile Device-Management“ erfasst worden. Gegen eine von den Empfängern (Schüler und Eltern) unterschriebene Nutzungsvereinbarung werden sie nun von der Stadt leihweise zur Verfügung gestellt.

An der (auslaufenden) Hauptschule mit noch knapp 150 Schülern in zwei Jahrgängen werden 18 Geräte benötigt. Zehn Schüler sind bereits mit älteren I-Pads von der Schule versorgt worden. Das Graf-Adolf-Gymnasium habe mit 75 Geräten den größten Bedarf, schilderte Stefan Streit. Die restlichen I-Pads gehen an die Grundschule. Die Bestellung für den Gesamtschul-Standort Tecklenburg sei über Lengerich gelaufen.

Bei der Stadt sind die Seriennummern der Geräte festgehalten und Inventarnummern vergeben worden. Die I-Pads sind nicht zum Privatvergnügen in der Freizeit gedacht. Welche Apps benutzt werden können und dürfen, gebe die jeweilige Schule vor, erläutert Jens Leugers.

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