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Sternsingeraktion

850 Briefe mit Segen verteilt

Tecklenburg-Ledde

Die Sternsinger waren sozusagen als Postboten unterwegs. Sie haben 850 Briefe an die Haushalte verteilt.

Die Sternsinger verteilten den Segen auch an die Bewohner des Seniorenzentrums. Foto: Kirchengemeinde

Unter dem Motto „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht“ fand im neuen Jahr die Sternsingeraktion in Ledde statt. Diese wurde, wie schon im vergangenen Jahr, möglichst kontaktlos und somit Corona-konform gestaltet. Anders als in den Vorjahren, in denen man Anfang Januar freudige und teils aufgeregte Sternsingergruppen mit bunten Mänteln und glänzenden Kronen durch das Dorf schreiten sah, zogen in diesem Jahr elf Gruppen nahezu undercover durch die Straßen von Ledde und verteilten den Segen per Briefwurfsendungen von Haus zu Haus. Diese wurden im Dezember vorbereitet – 850 Stück an der Zahl.

Gefüllt wurden sie laut Pressemitteilung der Organisatoren mit einem Flyer, auf dem die wichtigsten Informationen zur Aktion zu finden sind: die Hilfsorganisationen, die Länder, in die die Spenden fließen – dieses Jahr für Kinder in Afrika – und natürlich die entsprechenden Spendenkonten.

Segensaufkleber

Auf der Rückseite ließ sich durch einen knappen Text das Hintergrundwissen auffrischen. Dort wurde erklärt, warum die Aktion „Sternsingen“ überhaupt existiert und welcher religiöse Bezug besteht. Die Umschläge wurden zudem mit jeweils zwei Segensaufklebern bestückt. Der Hintergedanke dazu ist, dass man diesen an Freunde und Familie weiterreichen kann, ihn als Ersatz verwenden kann oder wenn man einfach gerne zwei Aufkleber haben möchte, diesen an verschiedenen Türen ankleben kann.

Das gewohnte Bild der Sternsinger blieb allerdings auch in diesem Jahr nicht ganz aus. Im Gottesdienst am 2. Januar in der Ledder Dorfkirche, der zeitgleich Startschuss für die Aktion war, bot sich die Möglichkeit, eine Sternsingergruppe zu erleben und den Segen persönlich mit auf den Weg zu bekommen. Nach dem Gottesdienst war für die Gruppe noch längst nicht Schluss. Auf ging es zum Seniorenzentrum, in dem der Segen verteilt wurde.

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