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Markus Rabbel übernimmt den Vorsitz der VWG

Arbeit auf mehr Schultern verteilt

Tecklenburg

Generationenwechsel in der VWG: Markus Rabbel hat den Vorsitz übernommen. Einiges wird sich ändern.

Von Ruth Jacobus

Das Weinfest gehört zu den traditionellen Veranstaltungen der VWG Foto: Gernot Gierschner

Generationenwechsel bei der Verkehrs- und Wirtschaftsgemeinschaft (VWG): Markus Rabbel hat den Vorsitz übernommen. Der Nachfolger von Wilhelm Kienemann und sein Team haben einige Ideen, die sie zum Wohl der Stadt umsetzen möchten. Aber: „Wir wollen die VWG nicht komplett umkrempeln“, blickt er zurück auf die langjährige erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger. Stellvertretende Vorsitzende sind Stefan Lux und Uli Gentrup. Die VWG werde umorganisiert und die Arbeit auf mehr Schultern verteilt. Der Vorstand sei deshalb auf zwölf Personen ausgeweitet worden.

Markus Rabbel war bereits geraume Zeit stellvertretender Vorsitzender, kennt also die Arbeit und die Aktivitäten der VWG. Und er weiß, was er verändern möchte: „Wir wollen im nächsten Jahr die Märkte auf andere, neue Beine stellen“, sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung. Soll heißen: mehr Qualität als Quantität. So schwebt ihm vor, den Geranienmarkt mit dem Weinfest zu verbinden, als Ergänzung noch ein Spargelfest ins Leben zu rufen. „Das passt gut zu Tecklenburg“, findet Rabbel, der in dieser Stadt aufgewachsen ist.

Markus Rabbel

Ob das alles aber bereits im kommenden Frühjahr etwas wird? „In heutiger Zeit muss man vorsichtig sein mit Ankündigungen“, sagt der Geschäftsmann angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie. Das weihnachtliche Tecklenburg habe man rechtzeitig abgesagt, aber immerhin die Stadt schön und stimmungsvoll geschmückt.

Ein Problem, mit dem die Stadt immer wieder zu kämpfen hat: In der dunklen Jahreszeit, von November bis März, sei es schwierig, Leute anzulocken. Helfen könnte es da, wenn im Kulturhaus wieder mehr stattfinden kann. Die Sanierung werde von der VWG sehr begrüßt. „Relevant ist auch der Burgberg“, findet Rabbel. Dessen Neugestaltung sei eine tolle Sache.

Insgesamt beurteilt der neue VWG-Vorsitzende die Situation positiv. „Wir haben so gut wie keinen Leerstand. Es sei der besondere Mix aus Geschäften, der den Reiz ausmache. Kein Besucher komme nur wegen eines einzigen Geschäftes in die Stadt, sondern wegen der Gesamtheit. Was er sich noch wünscht? Ein schönes Weingeschäft, das könnte er sich gut vorstellen.

Insgesamt ist es Rabbel wichtig, die Kommunikation unter den Mitgliedern zu verbessern, zu denen nahezu alle Geschäftsleute zählen. Und er wünscht sich, dass alle an einem Strang ziehen, wobei er nicht nur die Stadt und die Tecklenburg Touristik, sondern auch ein künftiges Stadtmarketing miteinbezieht – das professionell geführt werden müsse. „Ich sehe hier ein großes Potenzial.“ Aber auch das Ehrenamt ist für ihn sehr wichtig. Ohne sei die Arbeit der VWG nicht möglich. Neue Mitglieder seien dabei natürlich willkommen.

Mit eingebunden ist auch weiterhin die alte Garde, namentlich die früheren Vorsitzenden Herbert Laven und Wilhelm Kienemann. Auf deren Erfahrungsschatz und Kontakte möchte Rabbel nicht verzichten. Und er weiß, dass er auf deren Unterstützung weiterhin zählen kann.

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