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Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Aufwertung für den Schulbereich

Tecklenburg

Das Umfeld der Haupt- und Gesamtschule soll künftig multifunktional von allen Generationen genutzt werden können. Dafür ist allerdings eine Umgestaltung notwendig, die das Isek vorsieht.

Ruth Jacobus

So präsentierte sich die Haupt- und Gesamtschule beim Rundgang, der im Mai 2019 im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes durchgeführt wurde. Damals ging es darum, Ideen zu sammeln. Foto: Ruth Jacobus

Neben dem Kulturhaus gibt es noch einen Bereich in der Altstadt, der dringend überarbeitet und neu gestaltet werden muss: das Umfeld der Haupt- und Gesamtschule. Die Außenbereiche befinden sich in einem Zustand, „der den heutigen Anforderungen an einen vielfältig nutzbaren Schulhof nicht mehr gerecht wird“, heißt es im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek). Deshalb soll er 2022 überplant und in den Jahren 2023 und 2024 umgestaltet werden.

Sowohl für die Schüler als auch für potenzielle Nutzer aus dem Quartier sei die Möblierung, Gestaltung und Zugänglichkeit des Geländes verbesserungswürdig, hält das Isek fest. Daher sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, um die Schulflächen zum Quartier hin zu öffnen und sie funktional und gestalterisch aufzuwerten. Das Ergebnis soll „eine verstärkte multifunktionale Nutzung für alle Generationen“ sein.

Geplant sind laut Isek eine Ergänzung der Möblierung für Spiel und Bewegung (unter anderem Kletterparcours und generationengerechte Spielgeräte), die Ergänzung der Sitzgelegenheiten in den naturnah gestalteten Bereichen des Schulhofes sowie die Anlage eines „Amphitheaters“, das auch für außerschulische Zwecke genutzt werden kann. Mit einer baulichen Öffnung der „Tischtennishalle“ an der Ostseite des Gebäudekomplexes ist beabsichtigt, ein einladenderes Erscheinungsbild und eine verstärkte Nutzung außerhalb der Schulzeiten zu ermöglichen. Außerdem soll eine barrierearme Fußwegeverbindung zwischen dem Howesträßchen und der Pagenstraße geschaffen werden. Mit einem neu anzulegenden Weg an der Süd-West-Seite des Außengeländes soll außerdem die Zugänglichkeit des Schulhofes verbessert werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rund 300 000 Euro geschätzt, davon entfallen auf die Planung 30 000 Euro. Es wird mit Zuwendungen seitens des Landes in Höhe von 210 000 Euro gerechnet.

Aus dem Isek

Einiges hat sich bereits getan im und rund um den Schulkomplex, in dem die Hauptschule auslaufend bis zum Ende des Schuljahres 2021/22 geführt wird. 2019 ist die Mensa umgebaut und deutlich vergrößert worden. Die große und modern ausgestattete Schulküche wird bereits von der Volkshochschule mitgenutzt. Eine Garten-AG wertet den Schulgarten auf. Unter anderem wird eine Terrasse gebaut, die künftig als „grünes Klassenzimmer“ genutzt werden soll.

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