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Apfelannahme der ANTL

Aus Obst wird leckerer Saft

Tecklenburg

Damit es wieder leckeren Saft aus frischen Äpfeln gibt, nimmt die ANTL das Obst wieder entgegen.

Großkisten sollen erneut mit leckeren Streuobstäpfeln gefüllt werden, um Saft herstellen zu können. Foto: ANTL

Wie in jedem Jahr, so ruft auch diesmal die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) zur Anlieferung von Äpfeln für die Produktion von Streuobstwiesen-Apfelsaft auf. Termine für die Apfelannahme am Waldfreibad in Tecklenburg, Handal 51, sind der 5. und 19. September sowie der 4. und 17. Oktober, immer von 15 bis 18 Uhr.

Die Mosterei stellt zum Sammeln Großkisten zur Verfügung, die am Ende des Tages alle mit leckeren Streuobstäpfeln des Tecklenburger Landes gefüllt sein sollen. Für den Aufwand des Sammelns und Anlieferns werden die Äpfel mit 20 Euro pro 100 Kilogramm vergütet. Aus den ungespritzten Äpfeln aus Gärten und Streuobstwiesen entsteht leckerer hochwertiger Apfelsaft aus der Region und für die Region, schreibt die ANTL in einer Pressemitteilung.

Ohne faule Stellen

Die Äpfel müssen nicht makellos und auch nicht gepflückt sein, sie müssen aber frei von faulen Früchten, Blättern und Steinen sein, damit hochwertiger Apfelsaft entstehen kann. Gepflückte Äpfel sind sehr viel länger haltbar und können deshalb schon einige Zeit vor der Abgabe geerntet werden. Aber auch kurz vorher abgeschüttelte Äpfel sind gut geeignet. Die schon länger im Gras liegenden Äpfel mit Fäulen verbleiben besser auf der Wiese. Igel, Vögel und Insekten sind nicht so wählerisch und nutzen das Obst auf ihre Weise.

Der Erhalt des Genpotenzials von Streuobstbeständen und der Geschmacksvielfalt alter Sorten sind Ziele des Naturschutzes. Besonders die älteren Obstbäume sind als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Insekten schützenswert. Gartenbesitzer und Grundstückseigentümer sollten die Pflanzung eines Apfel- oder Birnenhochstammes exotischen Gehölzen vorziehen und sie werden doppelten Nutzen haben, eine Blütenzierde im Frühjahr und leckeres, unbelastetes Obst im Herbst – und außerdem ein lebendiges Biotop.

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