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Staatsministerin Monika Grütters

Beeindruckt vom Engagement

Tecklenburg

Otto Modersohn? Natürlich ist ihr der Name ein Begriff. Noch besser kennt sie allerdings dessen Ehefrau Paula, eine berühmte Malerin. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, hat schließlich Kunstgeschichte studiert. Dass sie etwas von ihrem Fach versteht, bewies sie gestern im Otto Modersohn Museum. Die Politikerin aus Berlin mit familiären Wurzeln in Münster war in der Festspielstadt zu Gast.

Ruth Jacobus

Besuch im Modersohn-Museum: Line Kossolapow, Anja Karliczek, Monika Grütters, Antje Modersohn, Alexia Finkeldei, Heiner Schäffer, Sara Vandeck (vorne, von links), Uta Jenschke, Stefan Streit, Elisabeth Dörr (2. Reihe), Axel Brewe, Christoph Dörr, Silke Sundermann (3. Reihe), Dörthe Wittrock und Rainer Noeres. Die Ministerin trug sich auch in das Goldene Buch der Stadt ein (rechtes Bild). Foto: Ruth Jacobus

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek hatte ihre Parteikollegin eingeladen, sich das schmucke Museum anzusehen und sich auszutauschen mit den Aktiven der Tecklenburger Kulturwelt. „Es geht um Tecklenburg und nicht um den Wahlkampf“, betonte Anja Karliczek. Deshalb habe sie auch Vertreter anderer Parteien eingeladen.

Monika Grütters zeigte sich davon beeindruckt, dass solch ein Museum komplett privat finanziert wurde und wird. „Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Beachtung“, lobte sie, nachdem Christoph Dörr das Konzept erläutert hatte. Und sie hatte sofort wertvolle Tipps parat. Es gebe beispielsweise Projektgelder von der Kulturstiftung des Bundes. Außerdem sei ein Riesenprogramm in Vorbereitung mit dem Namen „Kultur im ländlichen Raum“. „Unser Büro hilft bei der Antragstellung“, versprach die Staatsministerin.

Das könnte auch für die Freilichtbühne interessant sein, die ihren Etat, bis auf 1,5 Prozent, selbst erwirtschaftet. Die Bühne locke viele Besucher auch von weiter her, schilderte Axel Brewe, Vorsitzender des Fördervereins. „Sie sollten Förderanträge stellen“, forderte ihn die Ministerin auf.

Ein wenig Zeit blieb ihr noch, um sich im Museum umzusehen und sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. „Ich gratuliere zu diesem großartigen Kleinod. Geben Sie ihm die verdiente Ehre“ schrieb sie hinein und bezog sich dabei auf das Museum.

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