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Richtfest am Matthias-Claudius-Haus

Bunte Bänder über dem Rondell

Tecklenburg

Tecklenburg. Bunte Bänder wehten an dem Bäumchen: Gestern feierte das Matthias-Claudius-Haus Richtfest. Der Anbau schreitet voran. In dem Rondell werden künftig zwölf an Demenz erkrankte Menschen Platz finden. Im Frühjahr 2014 soll die Einweihung sein.

Ruth Jacobus

Bunte Bänder wehten an dem Bäumchen: Gestern feierte das Matthias-Claudius-Haus Richtfest. Der Anbau schreitet voran. In dem Rondell werden künftig zwölf an Demenz erkrankte Menschen Platz finden. Im Frühjahr 2014 soll die Einweihung sein.

Das Richtfest sei ein kleines Dankeschön an die Bewohner für die entstandenen Unannehmlichkeiten, aber auch die Handwerker und Planer, sagte Hausleiter Michael Huse. Dass die Zusammenarbeit sehr gut klappe, bestätigte auch Bauleiter Hans-Joachim Laqua. „Wir liegen in der Zeit.“

Gegenseitige Rücksichtnahme sei bei der Baumaßnahme vonnöten, schilderte Michael Huse. Das heißt beispielsweise: kein Baulärm vor 8 Uhr und Mittagsruhe. Das habe sehr gut geklappt.

Unterstützt von Bauleiter und Polier Ludwig Eckwert schlug Huse den symbolischen letzten Nagel in eine Dachlatte ein.

Gefeiert wurde das Richtfest in kleinem Rahmen. Statt viele Ehrengäste zu bewirten, verwöhnte das Haus die Handwerker mit einer heißen Gulaschsuppe – genau richtig bei dem herbstlichen Wetter.

Nicht nur Michael Huse freute sich über den Anbau mit der „sehr gelungenen Architektur“, sondern auch seine Vorgängerin Silke Beernink. 16 Jahre war sie in dem Haus tätig gewesen, bevor sie 2011 die Leitung des deutlich größeren Jakobi-Altenzentrums in Rheine übernahm. Nun hat sie den nächsten Karrieresprung geschafft: Silke Beernink ist seit dem 1. Juli „Geschäftsbereichsleiterin Altenhilfe Nord“ des evangelischen Perthes-Werkes und münsterlandweit zuständig für zehn Einrichtungen. In dieser Funktion war sie gestern erstmals bei der Kuratoriumssitzung in Tecklenburg. Ihre Aufgabe als Geschäftsbereichsleiterin: die fachliche, wirtschaftliche und christliche Begleitung. Die neue Aufgabe mache ihr Spaß, erzählte sie gestern. Ihr gefalle es, mit vielen, unterschiedlichen Menschen zu tun zu haben. Sie hat wahrlich keinen Schreibtisch-Job, sondern ist viel unterwegs, besucht jede Einrichtung mindestens einmal im Monat.

Ein wesentliches Ziel hat sich Silke Beernink auf die Fahne geschrieben: „Die Altenpflege muss familienfreundlicher werden.“ Fachkräfte für die Altenpflege zu gewinnen und zu binden, auch das liegt ihr am Herzen.

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