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Räumliche Voraussetzungen sind nicht gegeben

Das Otto Modersohn Museum öffnet noch nicht

Tecklenburg

Der nötige Abstand kann im Modersohn Museum nicht gewahrt werden. Deshalb bleibt es vorerst geschlossen.

wn

In dem vergleichsweise kleinen Museum kann die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln nicht gewährleistet werden. Foto:

Das Otto Modersohn Museum bleibt vorerst geschlossen. Zwar hat die NRW-Landesregierung bekannt gegeben, dass Museen unter bestimmten – sehr eng gefassten – Bedingungen wieder öffnen dürfen. Das Team des Otto Modersohn Museums Tecklenburg nahm daraufhin die Planungen auf, wie den Bestimmungen zur Erstellung eines Sicherheitskonzeptes entsprochen werden könnte.

Zu ihrem großen Bedauern mussten die Verantwortlichen jedoch zu der Einsicht gelangen, dass in dem vergleichsweise kleinen historischen, denkmalgeschützten Haus nicht die räumlichen Voraussetzungen gegeben sind, um die nötigen Abstandsregeln gewährleisten zu können, teilt die Museumsleitung mit.

Die Raumkapazitäten lassen nicht hinreichend Ausweichflächen und Wartezonen zu. Genauso muss der personelle Aufwand zur Beaufsichtigung der Abläufe im richtigen Verhältnis stehen. Hinzu kommt, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter fast alle, hinsichtlich der Altersstruktur, zu der sogenannten Risikogruppe der über 60-Jährigen gehören. Die Vorstände des Vereins OMMT und des Förderkreises haben somit schweren Herzens beschlossen, das Museum zunächst weiterhin geschlossen zu halten. Andere kleinere Museen hätten ähnliche Probleme, die Vorgaben adäquat umsetzen zu können und öffneten ebenfalls noch nicht.

„Der Schutz und die Sicherheit der Mitarbeiter und Besucher stehen für uns an erster Stelle“, so Christoph Dörr, „sodass wir die Corona-Lage weiter abwarten möchten, bevor wir den Museumsbetrieb wieder aufnehmen werden.“

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