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Sommerfest im Modersohn Museum

Das Team mit Chorgesang erfreut

Tecklenburg

Einen beeindruckenden Auftritt des Jugendchors der Musikschule erlebte das Team des OMMT bei seinem Sommerfest.

Der Jugendchor der Musikschule Tecklenburger Land trat im Garten des Museums auf. Foto: OMMT

Zu seinem traditionellen Sommerfest hatte das Team des Otto Modersohn Museums Tecklenburg (OMMT) den Jugendchor der Musikschule Tecklenburger Land eingeladen. Trotz Urlaubs und beginnender Univerpflichtungen waren acht junge Frauen des Chores gern gekommen und präsentierten gleich zu Beginn des Festes im Museumsgarten einige Chorsätze aus ihrem aktuellen Programm. Unter der bewährten Leitung des erfahrenen und bekannten Musikpädagogen Christoph Henzelmann aus Lengerich wagten sich die Chorsängerinnen an anspruchsvoll gesetzte Tonsätze, von der Renaissance bis zu heutigen modernen geistlichen Liedern, heißt es in einem Bericht des OMMT.

Der bekannte Song „I have a dream” führte geschickt in die Grundstimmung des Programms ein, nahm die Zuhörer zu ruhiger, nachdenklicher Konzentration mit, in den Stimmen klangvoll intoniert. Ein mittelalterlich lateinischer Hymnus sowie die Psalmenvertonung „Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen” von Johann Philipp Krieger aus dem 17. Jahrhundert gelangen trotz der offenen Gartenkulisse anschließend zart, harmonisch und ausdrucksstark.

Herzlicher Beifall

Der heute bei großen kirchlichen Festen immer häufiger zu hörende italienische Chorsatz „Alta Trinita beata” aus dem 15. Jahrhundert sowie der kraftvolle Schlusschoral „The Lord bless you” mit dem berührenden, mehrmaligen „Gib uns Frieden” und dem auffordernden, sich wiederholenden „Amen” (so sei es) beendete angesichts der unruhigen Zeit diesen beeindruckenden Auftritt der jungen Chorsängerinnen. Die Zuhörer dankten mit herzlichem Beifall, auch dafür, dass die Freude am Chorgesang, an der Gemeinschaft, gepaart mit dem Willen, sich immer weiterzuentwickeln, zu spüren war.

Für das OMMT-Team war ein schöner Akzent gesetzt worden, so dass nun das Sommerfest mit gewohnt vielfältigem Büfett und Getränken, vor allem aber mit guten Gesprächen bis zur Dunkelheit gefeiert werden konnte. Deutlich wurde, dass das Museum sich auch weiterhin für musikalische Ensembles und besonders auch für junge Leute öffnen will.

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