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Juan Carlos Sabater rockt im Kulturhaus

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Tecklenburg

Endlich mal wieder stehend und ohne Maske bei einem Konzert dabei sein: Das Publikum genoss den Auftritt von Juan Carlos Sabater im Kulturhaus.

Von Gernot Gierschner

155 Zuschauer waren ins Kulturhaus gekommen, um der Musik von Juan Carlos Sabater zu lauschen. Der Musiker war froh, endlich wieder vor Publikum auftreten zu dürfen. Foto: Gernot Gierschner

Alle Jahre wieder: Juan Carlos Sabater und seine Band rocken regelmäßig im Kulturhaus und haben mittlerweile eine große Fan-Gemeinde. Am Freitagabend war es soweit, der Gitarrenvirtuose gastierte wieder einmal in Tecklenburg. Der Venezolaner und seine Band werden in der Region seit vielen Jahren auf den Bühnen gefeiert. Ob bei der Kneipentour „Tecklenburg rockt“, in Münster beim Hafenfest oder im Kultursommer, immer sorgt Juan Carlos Sabater für Stimmung und gute Laune.

Gab es im vergangenen Jahr noch „Corona-konformen Sitzreggae“ für die von der Pandemie geplagten Besucher, durfte am Freitag wenigstens ein Teil der Gäste im Saal stehend und ohne Maske das Konzert genießen. Der Rest der 155 zahlenden Zuschauer hatte es sich auf Stühlen bequem gemacht und folgte (brav) und mit wippenden Füßen der Darbietung auf der Bühne – Livekonzert mit Gänsehautfeeling war das noch nicht. Vielleicht haben wir einfach verlernt, wie es ist, wenn „die Post“ abgeht?

Hygienekonzept

Renate Mersch von der Tecklenburg Touristik zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abend. „Wir sind sehr glücklich, wie es läuft. Unser Hygienekonzept ist voll aufgegangen.“ Dieses beinhaltete neben einer ständigen Lüftung des Saals vor allem eine strenge Einlasskontrolle. Jeder Besucher musste sich ausweisen und einen Nachweis der 3G-Regel erbringen – da gabes keine Ausnahmen. Ein Umstand, den man sich andernorts zur allgemeinen Sicherheit auch wünschen würde.

Juan Carlos Sabater

Auch Juan Carlos Sabater freute sich sichtlich über die Möglichkeit, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können: „Ich bin so glücklich heute, dieses Jahr dürfen wir wieder ein bisschen lauter sein.“ Dann legte er los, passenderweise mit einem Song von Phil Collins: „Another Day in Paradise“. Rock und Pop der 70er und 80er Jahre sowie eine Mischung aus eigenen spanischen Songtexten in der Kombination von Latin, Bossa-Nova, Reggae, Pop und Blues zeichnen Juan Carlos Sabater seit Jahren aus.

Unterstützt wurde der Künstler an diesem Abend unter anderem am Schlagzeug vom Münsteraner Udo Schräder und seinem langjährigen Bassisten Frank Konrad.

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