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Nutzung der drei Soccerfelder

Die Regeln sind unterschiedlich

Tecklenburg/Ledde/Leeden

Alle drei Soccerfelder sollen bis 20 Uhr genutzt werden können. Darauf zielt ein Antrag der SPD ab.

-jac-

Drei Soccerfelder, drei unterschiedliche Hinweise zur Nutzung: In Tecklenburg wird der Platz um 16.30 Uhr abgeschlossen. In Leeden darf er bis zum Einbruch der Dunkelheit genutzt werden. Foto: Gerhard Wellemeyer

Keine Frage, die Soccerfelder an den Grundschulen in Ledde, Leeden und Tecklenburg sind bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Doch können sie auch immer genutzt werden? Gerhard Wellemeyer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Leeden, berichtete in der Einwohnerfragestunde im Stadtrat, dass Jugendliche des Schulhofs in Leeden verwiesen worden seien.

Offensichtlich habe es in Einzelfällen Zurückweisungen durch einen Mitarbeiter der Stadt gegeben, wusste Bürgermeister Stefan Streit. Darüber sei bereits gesprochen worden. Jugendliche dürften sich in dem Bereich selbstverständlich aufhalten, es handele sich schließlich um einen öffentlichen Raum.

Konflikte zwischen Nutzern

Zu diesem Thema passte ein Antrag der SPD zu den Nutzungszeiten der drei Soccerfelder. Es komme zu Konflikten zwischen den Nutzern, der Grundschule, dem offenen Ganztag und den Jugendlichen, die spielen möchten. Grundschule und OGS würden ihre Zeiten festsetzen. Die Kinder und Jugendlichen, die nicht zu diesen beiden Nutzergruppen gehörten, würden hintenrüberfallen, kritisierte Dietbert Lipka (SPD).

In Tecklenburg werde das Soccerfeld um 16.30 Uhr abgeschlossen. In Leeden würden Kinder und Jugendliche zur Abenddämmerung, unabhängig von einer Uhrzeit, des Platzes verwiesen, so die SPD in ihrem Antrag, in dem die Stadt aufgefordert wird, organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen im Rahmen des immissionsschutzrechtlich zulässigen Zeitraums – also bis 20 Uhr – die Soccerfelder nutzen können.

Der Antrag wurde verwiesen an den Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss. Der wird sich dann auch mit baulichen Veränderungen befassen. Konkret geht es um den Lärmschutz.

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