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Ausstellung im Torhaus Legge

Ein Duo namens „Wand & Sockel“

Tecklenburg

Bilder und Skulpturen gibt es ab dem 30. Oktober in der Legge zu sehen. Dort stellen Hugo Langner und Simone Thieringer ihre Werke aus.

Hugo Langner und Simone Thieringer stellen ihre Werke gemeinsam im Torhaus Legge aus. Zu sehen sind Skulpturen und Bilder. Foto: Thieringer

Vor hatten die beiden es schon des Längeren: eine gemeinsame Ausstellung der Malerin Simone Thieringer aus Telgte und des Holzbildhauers Hugo Langner aus Lienen. Nun hat es endlich geklappt, freuen sie sich. Vom 30. Oktober bis zum 14. November stellen die beiden Künstler in den Kunsträumen des Torhauses der Legge aus. Der Ausstellungstitel ist selbstredend: „Wand & Sockel“. Es werden Bilder und Skulpturen zu sehen sein, heißt es in der Einladung der Künstler.

Beide sind in der Region keine Unbekannten. „In der Legge stelle ich nun bereits zum vierten Mal aus. Wie jedes Mal freue ich mich auf die neuen Begegnungen und anregenden Gespräche“, so Hugo Langner.

Simone Thieringer

Simone Thieringer ist zwar gebürtige Tecklenburgerin, mit der Ausstellung aber zum ersten Mal in der Legge. „Es hat sich nie ergeben“, erklärt die Künstlerin. „Aber ich freue mich riesig, in meiner Heimatstadt ausstellen zu können.“

Malerisch weist Simone Thieringer ein breites Spek-trum auf. Farb- und Formimpulse schaffen eigene Bildwelten, moderne Kunst bricht die traditionellen Sehgewohnheiten auf. Sie sagt: „Zum Sehen gehören mehr als die Augen. Die Gedanken der Malerin und die der Betrachter sind das Wesentliche. Meine Bilder erschließen sich selten auf den ersten Blick, das Bild hinter dem Bild ist maßgebend.“

Ihre Materialien sind neben Öl, Acryl, Pastellkreide auch Tusche und Ölkreide sowie Ei-Tempera. Sie selbst meint, dass sie ein Bild weniger malt, sondern es macht. Im Atelier finden sich zwar Pinsel, das Hauptwerkzeug allerdings sind Spachtel, Finger, Bürsten und Schwämme. Die Bilder ihrer langjährigen Laufbahn als Malerin verändern die Wohnungen von Norderney bis München und Paris bis Philadelphia.

In der Sparte „Sockel“ wird Hugo Langner Skulpturen aus älteren und neuen Arbeitsserien präsentieren. „Als Besonderheit habe ich dieses Mal bewusst auf gestocktes Holz zurückgegriffen“, berichtet Hugo Langner. „Seine zufälligen und auffälligen Musterungen geben den Skulpturen neben Ausdruck und Sinn noch eine Bedeutung als besonderes Unikatmerkmal.“ Gestockt sei Holz, wenn ein Pilz einen Baum in einem ersten Zersetzungsprozess befallen hat.

Hugo Langner

Es gebe also wieder eine Menge Details bei Material und Farbe zu entdecken. Nachdenkliches oder einfach nur Ästhetik zum Hinsehen, Fühlen und Einwirken lassen, so Langner.

Die Ausstellung „Wand & Sockel“ verspricht in ihrer Ambivalenz, insbesondere der beiden Arbeitssparten Bild und Skulptur, eine höchst spannende und interessante Angelegenheit zu werden – für beiden Seiten: Betrachter und Aussteller.

Die beiden Künstler werden aus Corona-Gründen auf eine Vernissage bewusst verzichten. Zudem muss die Einhaltung der „3G-Regel“ beachtet werden.

Die Ausstellung ist von Samstag, 30. Oktober, bis Sonntag, 14. November, jeweils an den Wochenenden sowie am Montag, 1. November (Allerheiligen), zu sehen. Geöffnet ist sie samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr.

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