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Heimatverein Leeden bittet um Spenden für ein Buch

Ein fotografisches Erbe

Tecklenburg-Leeden

Der Heimatverein arbeitet derzeit an einem zeitintensiven Projekt. Er will ein Buch herausgeben mit historischen und neuen Aufnahmen. Dafür bittet er um Spenden.

Ruth Jacobus

In dem 1958 fertiggestellten Album von Hubert Katharina Röttgen sind alle Häuser zu sehen, die es damals in Leeden gab. Foto: Jörg Wahlbrink

Genau 305 Häuser gab es im Jahr 1958 in Leeden. Aus Anlass der 900-Jahr-Feier sind sie damals alle fotografiert und die Bilder in einem Album gesammelt worden. Dieses mittlerweile historische Werk hat Hubert Katharina Röttgen geschaffen. Wieviel Arbeit das war, können die meisten nur erahnen. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Rudolf Rogowski, und Jörg Wahlbrink wissen es ziemlich genau. Bereits vor zwei Jahren haben sie damit begonnen, eben diese Häuser auch abzulichten.

Es sollte ein Buch entstehen mit einer Gegenüberstellung der früheren Ansichten mit den heutigen. Die aktuellen Bilder sollen aus der gleichen Perspektive gemacht werden wie die alten. Ein großer Aufwand. Man sei davon abgegangen, jedes einzelne Haus zu fotografieren, sondern treffe eine Auswahl. Die alten Bilder und Informationen zu den Gebäuden sollen in dem Buch veröffentlicht werden. Exemplarisch wolle man einige Häuser mit Ansichten von damals und heute gegenüberstellen.

Damals und heute

Im Herbst, spätestens aber zu Weihnachten soll das Werk fertig sein. Bis dahin bemüht sich der Heimatverein um Spenden. Die Herstellung eines solchen Buches ist nicht ganz billig, darum hilft die Kreissparkasse Steinfurt mit ihrer Spendenplattform „Einfach.Gut.Machen“ beim Geld sammeln. Mit dem Link www.einfach-gut-machen.de/ksk-steinfurt/project/leeden-im-jahr-1958-1, kommen potenzielle Spender auf die Plattform und können sich informieren. „Wenn wir 21 Spenden in Höhe von mindestens zehn Euro erhalten, stockt die Kreissparkasse mit 500 Euro“, informiert der Heimatverein.

„Mit der Spende wird es dem Heimatverein Leeden ermöglicht, ein historisches Werk, das 65 Jahre im Tresor lag, für alle interessierten Bürger zugänglich zu machen. Es handelt sich um das fotografische Erbe des Ortes und die daran ersichtlichen zeitgeschichtlichen Veränderungen. Zudem ist das historische Album ein einzigartiges Zeitdokument, welches seines Gleichen sucht. Dadurch erhält es Bedeutung weit über das Tecklenburger Land hinaus als Abbild der dörflichen Besiedelung 13 Jahre nach Kriegsende zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre. Der Sprung ins Jetzt, der im Anhang erfolgen wird, ermöglicht Reflexionen über Zeit und Vergänglichkeit“, heißt es auf der Plattform.

Der Heimatverein hofft zur Umsetzung nun auf genügend Spender.

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