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Neue Kindertagesstätte

Ein Haus für die „Waldwichtel“

Tecklenburg

Wie sieht ein Haus aus, in dem „Waldwichtel“ leben? Holz statt Klinker, große Fenster, gerundete Formen – und natürlich am Waldesrand gelegen. So präsentiert sich der neue Kindergarten, der am Handal direkt am Waldfreibad entsteht. Im nächsten Jahr können die „Waldwichtel“, so heißt die Einrichtung des DRK, dort einziehen. Derzeit sind sie noch in den provisorischen Räumen auf dem Grundschulhof in Ledde untergebracht.

Ruth Jacobus

Die Fassade der Kindertagesstätte wird komplett mit Holz verkleidet. Das Gebäude hat weiche Formen mit Rundungen. Foto: Feldhausarchitekten

Verantwortlich für die Planung zeichnet das Büro „Feldhaus Architekten“ in Hörstel-Riesenbeck. „Bei der Planung haben wir den Geist des Ortes berücksichtigt“, erläutert der stellvertretende Geschäftsführer und Architekt Ansgar Woermann. „Wald, Natur und der Blick ins Tal sind Faktoren, die den Charme des Grundstücks ausmachen.“

Die Drei-Gruppen-Anlage werde in den Hang hineingebaut mit einer begehbaren Plattform auf dem Flachdach. Das Gebäude entstehe in L-Form, habe weiche Formen mit Rundungen und werde komplett mit Holz verkleidet. Sämtliche Fenster reichen bis zum Boden. Auch aus den drei Gruppenräumen, jeweils rund 45 Quadratmeter groß, können die Kinder nach draußen in die Natur blicken. Hinzu kommen ein 56 Quadratmeter großer Mehrzweckraum sowie Sanitär- und Ruheräume. Ein Büro für die Leiterin, ein Zimmer für das Team, Küche und Abstellräume komplettieren das Gebäude. Die Rundungen des Dachstands setzen sich auch im Inneren der Tagesstätte fort.

Derzeit laufen die Ausschreibungen. Am Montag ist die Vergabe der Aufträge. „Anfang März wollen wir beginnen“, kündigt Woermann an. Die Fertigstellung ist für Juni/Juli 2019 geplant. Dass es bis dahin dauert, liegt unter anderem an den aufwändigen Erdbewegungen.

Die Zufahrt erfolgt über die Zuwegung zu den Tennisplätzen beziehungsweise zum Freibad. Vor der Tagesstätte gibt es Parkplätze für das DRK-Team sowie Stellflächen für die Eltern, die ihre Kinder morgens bringen. „Kiss & Ride“-Plätze nennt sie Woermann, frei übersetzt: Kuss und weg.

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