1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Tecklenburg
  6. >
  7. Ein wichtiger Kick für die Gemeinschaft

  8. >

Studienfahrt der Abiturientia des GAG nach Berlin

Ein wichtiger Kick für die Gemeinschaft

Tecklenburg

Eine lange Wanderung durch die Bundeshauptstadt war nur ein Programmpunkt für die künftige Abiturientia des Graf-Adolf-Gymnasiums. Sie erlebte Vieles in Berlin.

Die Abiturienten des Graf-Adolf-Gymnasiums waren in Berlin und viel zu Fuß in der Hauptstadt unterwegs. Foto: GAG

Vor Beginn der heißen Phase der Abiturvorbereitungen konnten 55 Abiturienten des Graf-Adolf-Gymnasiums wieder einmal die ersehnte Hauptstadtluft auf einer Studienfahrt schnuppern und abschließend das beeindruckende brandenburgische Potsdam erkunden.

Reiseziel der GAG-Studienfahrt ist traditionell Berlin, einerseits um seiner historischen, politischen und kulturellen Bedeutung nachzuspüren, zum anderen aber auch für spannende Erkenntnisse in den Leistungskursfächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Biologie. Die fächerbezogenen Entdeckungsorte waren auch in diesem Jahr bedeutende Fachmuseen, Institutionen des Bundestags, topographische Besonderheiten, bekannte Sehenswürdigkeiten und Stadtbezirke, bedeutende Fachmuseen und Besuche von Kultur- und Theatervorstellungen.

Exkursionspaket geschnürt

Die Jahrgangsstufenleiter Stephanie Akamp und Sebastian Salk, die gleichzeitig den Mathematik- und den Biologie-Leistungskurs unterrichten, hatten, gemeinsam mit ihren Deutsch und Englischkollegen Renè Gizinski und Dr. Monika Höhl, ein vielfältiges und der Pandemie Rechnung tragendes neuartiges Exkursionspaket geschnürt, das insbesondere auch Erkundungen zu Fuß, auf Wanderungen und Spaziergängen Raum gab.

Für alle unvergessen wird gleich der Anfangsakzent einer langen gemeinsamen Wanderung vom Bahnhof Zoo entlang des Tiergartens, des Spreeufers, der Siegessäule, des Bundestags und des Holocaustdenkmals bis hin zum Potsdamer Platz bleiben. Bei fantastischem Wetter durfte dabei für einige Höhenbegeisterte ein Blick von der Siegessäule über Berlin nicht fehlen. „Diese gemeinsame Erschließung bekannter und wichtiger Orte hat unserer Fahrt von Beginn an einen Gemeinschaftskick gegeben – und etwas Verbindendes mit Berlin“, berichten die Abiturienten. Vor diesem Hintergrund war die Stadtrundfahrt am Folgetag, moderiert durch eine waschecht berlinernde Expertin „n’ausjesprochenet Highlight mit allm, wat ma üba Balien wissen sollte, wa!?“

Alle Leistungskurse steuerten ihre zuvor geplanten fachspezifischen Lernorte an, wozu das Naturkundemuseum, der Zoo, ein Nachmittagskabarett, das Illuseum, der Bundestag, und eine König-Lear-Aufführung zählten.

Fachspezifische Lernorte

„Für alle war sicher etwas dabei, das in Erinnerung bleiben wird und nachdenklich gemacht hat auf dieser von allen so leidenschaftlich erhofften gemeinsamen Unternehmung. Studienfahrten sind gedacht als ein schulisch organisierter Mix aus Fachexkursionen und Gemeinschaftserlebnis, und sollen sich bewusst von jedem Privattrip nach Berlin unterscheiden. Und dies wurde von unserer Abiturientia auch in jeder Hinsicht mitgetragen“, so bilanziert das Lehrkräfteteam: „Die Situation in diesem Jahr, die wir alle zuvor als Herausforderung angesehen haben, hat ein besonders schönes und rundes Lern- und Gemeinschaftserlebnis entstehen lassen, mit ganz klassischen Aktivitäten und Lernorten.“ Das schöne Herbstwetter, das besonders auch die Erkundung Potsdams vom Schlosspark Sans Soucis bis in die Innenstadt atmosphärisch abrundete, untermalte bis zum Schluss wieder einmal das gern abgewandelte Sprichwort: „Berlin ist immer eine Kursfahrt wert!“

Startseite
ANZEIGE