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Offizieller Startschuss für den Neubau des Edeka-Marktes in Brochterbeck

Ein wichtiges Stück Zukunft

Tecklenburg-Brochterbeck

Im Frühsommer 2022 soll der neue Edeka-Markt an der Wechter Straße in Brochterbeck eröffnet werden. Am Dienstag erfolgte der erste Spatenstich im Beisein geladener Gäste. Für Bürgermeister Stefan Streit war das ein „historischer Termin“. Er stellte das Projekt auf eine Stufe mit dem Breitbandausbau. Auch der Markt solle dazu beitragen, die Grundversorgung im Ort dauerhaft zu gewährleisten.

Von Paul Meyer zu Brickweddeund

Es waren gleich sechs symbolische erste Spatenstiche, die am Mittwoch an der Wechter Straße gemacht wurden. Auf dem Grundstück entsteht bis zum Frühsommer 2022 der neue Edeka-Markt. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Der erste Spatenstich gilt als symbolischer Akt, weniger als wirklicher Startschuss für eine Baumaßnahme. Mehr als deutlich zu sehen gewesen ist das am Dienstagvormittag an der Wechter Straße in Brochterbeck. Dort kamen geladene Gäste zusammen, um offiziell den Startschuss zu geben für die Errichtung des neuen Edeka-Marktes – während hinter ihnen die Bagger am Werk waren.

Jürgen Aumann von der Geschäftsleitung der Agritura Raiffeisen eG, die als Bauherr fungiert, sagte während der Begrüßung mit Blick auf die bereits gemachten Fortschritte auf dem Areal „Alle Achtung!“ und gab dann das Wort an den „Ideengeber“ weiter. Gemeint war mit dieser Bezeichnung Bürgermeister Stefan Streit.

Der hatte 2016/2017 den Gedanken eines Neubaus und eines Standortwechsels mit der Feuerwehrwache ins Spiel gebracht. Nun sprach das Stadtoberhaupt von einem „historisch wichtigen Termin“ und stellte das Projekt auf eine Stufe mit dem Breitbandausbau. Schließlich gehe es darum, im größten Ortsteil die Grundversorgung auf Dauer zu gewährleisten und mehr Kaufkraft vor Ort zu halten.

Mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wird der neue Supermarkt in etwa doppelt so groß wie sein Vorgänger, der demnächst der Freiwilligen Feuerwehr Platz bieten wird. Der Bau mit seiner 50 Meter breiten Fassade wird als Riegel hinter den 70 Parkplätzen – davon vier für E-Autos – positioniert. 1485 Quadratmeter beträgt die Gesamtfläche des Gebäudes, Platz findet darin auch eine Bäckerei. Was den Bürgermeister besonders freut, denn, so Stefan Streit, mit einem Café, das auch dazu gehören wird, erfülle sich für viele Brochterbecker ein langgehegter Wunsch. Zudem kündigte Marktleiter Peter Bieberle an, dass mit dem Mehr an Fläche und damit auch Produkten die bisherige Zahl der Mitarbeiter von 14 nach dem Umzug leicht steigen solle.

Die Agritura Raiffeisen eG lässt sich das Projekt nach eigenen Angaben rund 3,5 Millionen Euro kosten. Damit sei es eine der größten Investitionen des Unternehmens überhaupt, so Geschäftsführer Aumann. Fertiggestellt werden soll der Markt im Frühsommer 2022. Christian Geers vom Bauunternehmen Ostendorf versicherte, dass das auch klappen werde. Einzig das Wetter könne einen Strich durch die Rechnung machen.

Im Gesamtpaket – neuer, größerer Supermarkt, Parkplätze, Umzug der Feuerwehr, neue Bushaltestelle – wertete der Bürgermeister die Maßnahme als „Stadtentwicklung vom Feinsten“ und dankte allen Beteiligten für die konstruktiven Gespräche, die im Laufe der vergangenen Jahre geführt worden seien, um das Vorhaben zu ermöglichen.

Ausdrücklich würdigten Aumann und Streit auch die Rolle von Hubert Markfort. Wäre der Brochterbecker nicht bereit gewesen, die für das Bauprojekt notwendigen Flächen zu verkaufen, wäre es wohl bei Gedanken und Plänen an der Wechter Straße geblieben.

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