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Umsetzung des Klimaschutzprogramms

Es ist einiges in Bewegung

Tecklenburg

Zuschüsse und eine Mitmachaktion für den Klimaschutz. Verschiedene Maßnahmen laufen oder sind geplant.

Von Ruth Jacobusund

Für die Installation von Fotovoltaikanlagen gibt es den „Tecklenburger Klimazuschuss“. Das Projekt ist zunächst bis zum 31. Oktober befristet, könnte aber verlängert werden. Foto: dpa

Welche Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes sind bereits umgesetzt und was ist in Planung? Darüber referierte die neue Klimaschutzmanagerin Vera Nieratschker in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Kultur und Tourismus. Deutlich wurde: Es ist einiges in Bewegung.

Bei den erneuerbaren Energien werden Anfang Oktober auf fünf kommunalen Gebäuden Fotovoltaikanlagen in Betrieb genommen: vier auf Schulen und eine auf einem Feuerwehrgerätehaus. Ein Förderantrag für drei weitere Gebäude laufe, berichtete Vera Nieratschker. Derzeit gebe es eine 90-prozentige Förderung.

Vera Nieratschker, Klimaschutzmanagerin

Beim Punkt Energieeinsparungen läuft derzeit noch das Projekt „Tecklenburger Klimazuschuss“. Ab sofort bezuschusst die Stadt Tecklenburg die Installation von Photovoltaik-Anlagen. Der Rat der Stadt Tecklenburg hat beschlossen, ein Programm zur Förderung konkreter Klimaschutzprojekte aufzulegen. Insgesamt stehen 25 000 Euro im Rahmen des „Tecklenburger Klimazuschusses“ zur Verfügung. Bürger und Unternehmen der Stadt Tecklenburg werden für die Installation von PV-Anlagen an Neu- und Bestandsgebäuden sowie von Stromspeichern für bestehende PV-Anlagen mit bis zu 500 Euro je Vorhaben bezuschusst. Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Tecklenburg ist die Förderung von Stromerzeugungsanlagen für Wohnwagen, Reisemobile und Minivans mit maximal 100 Euro je Vorhaben. Durch die Fördersumme kann mindestens 50 Antragsstellern ein Zuschuss gewährt werden. Die Frist für die Einreichung der Anträge ist der 31. Oktober. Bislang seien 14 Anträge eingegangen, so die Klimaschutzmanagerin. Für Interessenten sei es derzeit schwierig, Angebote von Herstellern einzuholen. Deshalb gebe es Überlegungen, eventuell die Laufzeit über den 31. Oktober hinaus zu verlängern.

Energiesparmodell für Schulen

Am 25. Oktober starte außerdem ein Energiesparmodell für Schulen mit einer Laufzeit von vier Jahren. Über ein verändertes Nutzerverhalten sollen fünf bis zehn Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden.

Energieeinsparung auch bei der Straßenbeleuchtung: 319 Lampenköpfe seien schon mit LED ausgerüstet worden. Im nächsten Jahr sollen es insgesamt 499 sein.

Im Bereich der Bürgerbeteiligung soll es vom 25. Oktober bis zum 21. November eine Mitmachaktion geben unter dem Titel „Tecklenburg goes CO2-neutral“. Außerdem hat die Stadt zwei Strommessgeräte angeschafft, die ausgeliehen werden können, um zu Hause „Stromfresser“ aufzuspüren.

Auch die klimafreundliche Mobilität gehört zum Konzept der Stadt. Vier weitere E-Ladesäulen sollen angeschafft werden. Außerdem ist eine Umgestaltung von sieben Bushaltestellen in Planung.

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