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JuBi startet mit Bildungsangebot

Es ist wieder Leben im Haus

Tecklenburg

Lange war es ruhig in der Jugendbildungsstätte. Doch nun ist mit einem Grundkurs für Jugendliche wieder Leben eingekehrt.

Das Bild zeigt die Teilnehmenden zusammen mit den Teamerinnen und Teamern auf der Wiese vor der JuBi. Foto: Christine Fernkorn

An und rund um die evangelische Jugendbildungsstätte Tecklenburg (JuBi) ist wieder viel los. 19 Jugendliche und sieben Teamerinnen und Teamer verschaffen dem Haus die Lebendigkeit, nach der sich Dirk Schoppmeier, der JuBi-Leiter, und sein Team gesehnt haben, denn das bislang letzte Bildungsangebot für Ehrenamtliche fand am 13. März 2020 statt. Darauf weist die JuBi in einem Bericht hin.

„Hier ist immer eine großartige Atmosphäre. Das ist das ganz besondere JuBi-Gefühl, das uns verbindet“, meint eine Teilnehmerin. „Junge Leute, die schon vor zwei Jahren an einem Schnupperkursus teilgenommen haben, teilen sich ein Zimmer und sind gleich im intensiven Gespräch vertieft. So wachsen über die Teilnahme an den Kursen schnell Freundschaften.

Eine Teilnehmerin

„Im Grundkurs bilden wir Jugendliche für die Leitung von Jugendgruppen und -freizeiten aus“ informiert Dirk Schoppmeier. „Die Teilnehmenden werden von den Jugendreferentinnen und -referenten aus den Regionen und den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Tecklenburg an uns vermittelt.“

Die aktuelle Schulung endet heute. Zurzeit ist dies der erste und derzeit einzige Kurs in der JuBi. Der Vorteil: Die Teilnehmenden sind allein im weitläufigen Haus mit naturnahem Außengelände. Vor dem Start des Grundkurses haben sich alle Beteiligten testen lassen, die Tests werden zwischendurch und am Ende des Kurses wiederholt, damit alle mit einem sicheren Gefühl in den Alltag zurückkehren können.

Das Motto des aktuellen Grundkurses heißt „Glaubst Du…“. Die jungen Menschen setzen sich mit Fragen wie „Glaubst Du an Freundschaft?“, „An was glaubst Du?“ und weiteren spirituellen Themen auseinander. Auch Themen wie Spielpädagogik, Aufsichtspflicht, Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt oder der Umgang mit besonderen Situationen (Heimweh, Konflikte in der Gruppe) stehen auf der Agenda.

„Nach der Teilnahme am Grundkurs können Teilnehmende eine „JuLeiCa“ (Jugendleiter-Karte) beantragen, sie dient als Nachweis der Qualifikation und ist hier und da mit Vergünstigungen verbunden“, so Dirk Schoppmeier weiter.

Kompaktfortbildungen

Viele Teilnehmende machen nach dem Grundkurs mit den Kompaktfortbildungen weiter, bei denen Inhalte und Methoden der Jugendarbeit vertieft behandelt werden. Wer an sechs Kompaktfortbildungen teilgenommen hat, erhält das Gruppenleiterzertifikat.

„Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr wird die JuBi dann zum "Open Space". Die jungen Leute können sich aussuchen, welche Inhalte und Methoden sie lernen oder vertiefen möchten und können sich beispielsweise im Fotolabor oder in der Werkstatt ausprobieren“.

Der nächste Ausbildungsjahrgang startet im November.

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