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SPD-Antrag zur Verkehrsberuhigung in Leeden

Es muss sich etwas ändern

Tecklenburg-Leeden

Ein Planungsbüro soll geeignete Maßnahmen erarbeiten, um den Straßenverkehr in Leeden sicherer zu machen. Die SPD-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

Von Ruth Jacobus

Dürfen, müssen, sollen Radfahrer den Weg entlang der Rosenstraße nutzen? Da sind sich viele Leedener unsicher. Eine entsprechende Beschilderung fehlt. Foto: Ruth Jacobus

Die Verkehrssituation an der Rosenstraße und an der Leedener Straße beschäftigt die kommunalpolitischen Gremien weiter. Direkt nach den Sommerferien, am 24. August, wird sich der Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss damit befassen. Die SPD-Fraktion hatte in der jüngsten Ratssitzung einen Antrag gestellt, der an den Fachausschuss verwiesen worden ist. Die Sozialdemokraten möchten ein Planungsbüro beauftragen, das Maßnahmen zur Reduzierung von Verkehrsgefährdungen und für eine weitere Verkehrsberuhigung im Bereich der Kita Pusteblume erarbeiten soll. Zunächst sollen die Kosten ermittelt werden.

Kosten ermitteln

In dem Antrag geht es noch um einen weiteren Punkt: Die Verwaltung soll die Anbringung von Piktogrammen veranlassen, die den Fußgängern und Radfahrern verdeutlichen, wie und wo sie Rad- beziehungsweise Fußwege an der Rosenstraße nutzen können.

In ihrer Antragsbegründung verweist die SPD darauf, dass Anfang vergangenen Jahres die Verkehrsschilder zur Regelung des Fahrradverkehrs in Leeden aufgrund einer Änderung der Straßenverkehrsordnung entfernt worden seien. In der Bevölkerung gebe es nun Unsicherheit, welche Regeln für den Fuß- und Radweg seitdem gelten. Piktogramme könnten die Rechtslage verdeutlichen.

Piktogramme auf dem Radweg

Zur Verkehrsberuhigung führt die SPD aus, dass im Bereich der Kindertagesstätte Pusteblume an der Leedener Straße trotz der Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 viele Fahrzeuge den Ortseingang immer noch mit zu hoher Geschwindigkeit passieren würden. Hier seien weitere Maßnahmen erforderlich.

Konkreten Handlungsbedarf sehen die Sozialdemokraten auch im Bereich der Kreuzung Rosenstraße/Natrup-Hagener Straße. Die von der Stadt bereits initiierten Maßnahmen (Zone 30 im Siedlungsgebiet Lohesch) würden weder die Geschwindigkeit der passierenden Fahrzeuge reduzieren noch die Überquerung der Kreuzung für Radfahrer und Fußgänger sicherer machen. Die Anwohner aus dem Siedlungsgebiet müssten die Kreuzung täglich mehrmals passieren, um den Dorfkern mit Schule, Kindertagesstätte und Nahversorgung beziehungsweise die Arztpraxen zu erreichen.

Zu diesem Antrag erläuterte Bürgermeister Stefan Streit in der Ratssitzung, dass bereits eine „kleine Verkehrsschau“ stattgefunden habe und im Bereich der Kita Maßnahmen beschlossen worden seien. Weiteres wird im Fachausschuss besprochen.

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