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Leader-Projekt Wochenmärkte ist abgeschlossen

Leeden als inspirierendes Beispiel

Tecklenburg-Leeden/Kreis Steinfurt

Der Leedener Feierabendmarkt wurde jetzt als leuchtendes Beispiel dargestellt, und zwar beim Abschluss des Projektes Wochenmarkt im Kreis Steinfurt.

Frische und vor allem regionale Produkte gibt es auf dem Feierabendmarkt zu kaufen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Das Wochenmarkt-Projekt in der Leader-Region Steinfurter Land ist jetzt nach anderthalb Jahren Projektlaufzeit abgeschlossen worden. Den Marktverantwortlichen und Bürgermeistern aus den beteiligten Kommunen wurden in Metelen zentrale Ergebnisse, Handlungsempfehlungen sowie inspirierende Praxisbeispiele vorgestellt – darunter der Feierabendmarkt in Leeden.

„Das Marktwesen im Steinfurter Land ist insgesamt gut aufgestellt“, stellte Hanna Eschert vom Beratungsbüro Stadt + Handel fest. Meistens an attraktiven Standorten gelegen, präsentierten die Wochenmärkte überwiegend ein ansprechendes und qualitätsvolles Angebot. Handlungsbedarf bestehe aber insbesondere in den kleinen Orten: Sofern dort noch Wochenmärkte vorhanden seien, verfügten diese nur über wenige Marktstände. Stadt + Handel berät daher aktuell mehrere kleinere Kommunen gezielt, wie das Marktwesen vor Ort entwickelt und zukunftsfähig aufgestellt werden kann.

Beliebter Treffpunkt

Dass Märkte in kleinen Orten erfolgreich funktionieren können, beweisen die Praxisbeispiele aus Leeden und Ossenberg am Niederrhein: So berichtete Gerhard Wellemeyer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Leeden, engagiert vom neuen Feierabendmarkt. Eine beeindruckende Zahl von 14 Markthändlern biete in dem kleinen Ortsteil von Tecklenburg frische und regionale Produkte sowie warme Speisen an. Der Feierabendmarkt sei nicht nur ein beliebter Treffpunkt für die 2500 Einwohner geworden, er locke auch viele Gäste aus der Umgebung an.

Wie in Leeden waren auch in Ossenberg die intensive Gewinnung und Betreuung von Händlerinnen und Händlern sowie wechselnde kreative Aktionen entscheidend, um den kleinen Wochenmarkt zu einem neuen Anziehungspunkt weiterzuentwickeln.

Herausforderung

Die größte Herausforderung in allen Kommunen der Region ist die Gewinnung von Markthändlerinnen und -händlern: Die Zahl der regionalen Beschicker und Beschickerinnen ist begrenzt und sinkt voraussichtlich weiter, da bestehende Unternehmen oftmals keine Nachfolge finden. „Wir möchten an dem Thema Wochenmärkte weiterarbeiten und entwickeln gerade gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WESt) Ideen im Bereich der Gründungs- und Nachfolgeförderung“, so Regionalmanager Carsten Rech.

Regional Erzeugende und Verarbeitende sowie Gründungsinteressierte im Bereich des Marktwesens können sich gerne bei der WESt melden bei Yasemin Örlü Köksal (E-Mail yasemin.oerlue.koeksal@westmbh.de, 0 25 51/69 27 86).

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