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Neue Ausstellung in der Legge

Freude an der Kunst und Lust am Experimentieren

Tecklenburg

Im vergangenen Jahr war die Ausstellung nicht möglich. Umsomehr freuen sich Karin MacKay und Elisabeth Pawils, dass es nun klappt. Sie zeigen ab heute ihre Bilder und Objekte in der Legge.

-jac-

Elisabeth Pawils und Karin MacKay (rechts) freuen sich, nun endlich wieder ihre Bilder, Skulpturen und Projekte ausstellen zu können. Foto: Ruth Jacobus

Kräftige, leuchtende Farben sind es, die dem Besucher entgegen strahlen: Die Bilder, die Karin MacKay und Elisabeth Pawils in der Legge ausstellen, sind in dieser tristen Jahreszeit genau das Richtige, um die Stimmung zu heben. Hinzu kommen Skulpturen und Objekte aus verschiedenen Materialien, die zum genauen Hinsehen animieren. Heute ab 12 Uhr können sich Kunstfreunde in der Legge umsehen.

Eigentlich war die Ausstellung bereits im vergangenen Jahr geplant, doch Corona machte den beiden Künstlerinnen eine dicken Strich durch die Rechnung. Andererseits tat die Pandemie der Kreativität keinen Abbruch. So zeigt Elisabeth Pawils unter anderem eine Reihe von Bildern, die in eben dieser Zeit entstanden sind.

Verschiedene Techniken

Bereits zum siebten Mal stellen die beiden Frauen, die befreundet sind, in der Legge aus. In einem Kursus haben sie sich vor langer Zeit kennengelernt und seitdem viel zusammen gemacht. Die Freude an der Kunst und die Lust am Experimentieren verbindet die Osnabrückerinnen.

Verschiedene Techniken und Materialien werden bei den Bildern angewandt, mit Sand, Wachs und einem Spachtel wird gearbeitet. Während Karin MacKay Skulpturen wie ein Füllhorn aus Holz und steinerne Objekte ausstellt, stehen bei Elisabeth Pawils szenische Darstellungen aus alten Dingen im Vordergrund. Aus Brennscheren und Tortenhebern sind zum Beispiel die „Argonauten“ entstanden.

Sehenswert sind auch die „Bücher“ der beiden Künstlerinnen. Karin MacKay hat sich der japanischen Gedichtform Haiku verschrieben. Bei Elisabeth Pawils, die die Buchbinderei und die Kunst des Papierschöpfens beherrscht, findet sich zum Beispiel ein Buch, das sich dem Beatles-Song „All together now“ widmet. Dabei spielen die Buchstaben die Hauptrolle. Ein anderes Buch besteht aus alten Plakaten des Komponisten Johannes Brahms. Und wer wissen möchte, was sich hinter dem Begriff „Mit dem Klammerbeutel gepudert“ verbirgt, kann auch das künstlerisch erkunden.

Die Ausstellung öffnet heute um 12 Uhr in der Legge. Sie ist bis zum 27. Februar jeweils samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Es gelten die aktuellen Bedingungen der Corona-Infektionslage.

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