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Im „Seniorenzentrum am Mühlenbach“ schmücken Brennink-Bilder die Wände

Gemälde bringen Geld für einen guten Zweck

Tecklenburg-Ledde

Die Bilder im“Seniorenzentrum am Mühlenbach“ schmücken nicht nur die Wände, sie können auch gegen eine Spende erworben werden. Sie stammen von Albert Brennink.

Andrea Brackemeyer (links) überreichte die Spende an Marianne Ellermann. Hans-Martin Lagemann hatte den Kontakt hergestellt. Im Hintergrund ist ein Bild von Albert Brennink zu sehen. Foto: Ruth Jacobus

Es sind die kräftigen Farbkompositionen, die seine Bilder so besonders machen. Ob er Landschaften gemalt hat oder Porträts – sie scheinen zu leuchten und verbreiten schon dadurch eine fröhliche Stimmung. Kein Wunder also, dass die Werke von Albert Brennink, die im „Seniorenzentrum am Mühlenbach“ zu bewundern sind, bei den Bewohnern gut ankommen. Und nicht nur bei denen, sondern auch bei den Besuchern. Gegen eine Spende für das Hospiz in Ibbenbüren können sie erworben werden.

Das eine oder andere Bild hat bereits den Besitzer gewechselt. Deshalb überreichte Pflegedienstleiterin An-drea Brackemeyer 400 Euro an Marianne Ellermann. Sie hatte die Bilder zur Verfügung gestellt.

Marianne Ellermann ist der Familie Brenninkmeijer mit Stammsitz in Mettingen eng verbunden. Die 85-Jährige hat die Bilder – über 500 sind es insgesamt – geerbt von Albert, der sich als Künstler Brennink nannte. Und damit will sie Gutes tun. So hängen Bilder im Elisabeth-Hospital in Mettingen, und auch das Hospiz in Ibbenbüren, das derzeit gebaut wird, wird bedacht werden.

Spende übergeben

Dass das Seniorenzentrum in Ledde Werke von Albert Brennink besitzt, ist Hans-Martin Lagemann zu verdanken. Denn zunächst waren die Wände in der Einrichtung noch kahl. „Da habe ich sofort an Marianne Ellermann gedacht“, erzählt Lagemann. Und die war sofort bereit, Bilder zur Verfügung zu stellen.

Menschen zu helfen, das war schon immer ein Anliegen der Mettingerin – sowohl beruflich als auch darüber hinaus. Die gebürtige Osnabrückerin kam 1960 als Fürsorgerin nach Mettingen und kümmerte sich vor allem um behinderte Menschen. Sie setzte sich unter anderem dafür ein, dass Strukturen geschaffen werden können in der Arbeit und Betreuung behinderter Menschen.

Es habe damals keine andere Möglichkeit gegeben, als dafür um Geld zu betteln, erinnert sie sich. Und so kam der Kontakt zur Familie Brenninkmeijer zustande, der auch heute noch gepflegt wird. Die Söhne des 2019 verstorbenen Künstlers freuen sich, dass mit den Bildern ihres Vaters Gutes getan wird, weiß Marianne Ellermann.

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