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Vera Niratschker ist die neue Klimaschutzmanagerin

Gemeinsam Projekte voranbringen

Tecklenburg

Klimaschutzprojekte gemeinsam mit Vereinen und Schulen voranzubringen, ist ein Ziel der neuen Klimaschutzmanagerin.

Von Ruth Jacobus

Vera Niratschker Foto: Ruth Jacobus

Der Aufgabenbereich ist groß, und gerade deshalb freut sich Bürgermeister Stefan Streit, dass für die neue Klimaschutzmanagerin eine Vollzeitstelle zur Verfügung steht. Vera Niratschker ist seit dem 1. Juli in der Stadtverwaltung für alle Themen rund um das Klima zuständig. Und das sind nicht gerade wenige.

Er habe es keine Sekunde bereut, in diesem Bereich eine Vollzeitstelle zu schaffen, so Streit. „Damit haben wir auf Dauer Pflöcke gesetzt.“ Die Stabsstelle ist direkt dem Bürgermeister untergeordnet. Und damit sich Vera Niratschker schnell einarbeiten kann, hat Streit gleich an ihrem ersten Arbeitstag mit ihr eine Rundfahrt durch alle vier Ortsteile unternommen, ihr unter anderem das neue Kneipp-Zentrum und den LeWe-Laden gezeigt.

Vera Niratschker stammt gebürtig aus Ahaus. Sie lebt in Münster. Dort hat sie nach ihrem Abitur Nachhaltige Dienstleistung und Ernährungswirtschaft studiert, war später unter anderem in einem Lebensmittelunternehmen für Energiemanagement und CO2-Bilanzen zuständig.

Bürgermeister Stefan Streit

In Tecklenburg gehören zu ihren Aufgaben unter anderem die Initiierung, zentrale Steuerung, Koordination und Umsetzung der im Klimaschutzkonzept der Stadt beschriebenen Maßnahmen, die Öffentlichkeitsarbeit, Planung und Organisation von Info-Veranstaltungen und Kampagnen, die Schaffung von Beratungsangeboten für die Zielgruppen Bürger, Hausbesitzer, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Bürgerenergiegesellschaften sowie Politik und interne Verwaltung. Weitere Bereiche sind die Einbindung des großen bürgerlichen Engagements vor Ort, die Akquise von Fördermitteln, die interkommunale Vernetzung und Kooperation mit dem Kreis Steinfurt und dem Verein energie-land2050 sowie die ämterübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung sowie Beratung und Unterstützung klimarelevanter Entscheidungsprozesse.

Es ist Vera Niratschker in diesem Zusammenhang wichtig, die Zusammenarbeit mit Vereinen und Schulen fortzuführen und gemeinsame Klimaschutzprojekte voranzubringen. Als nächstes Thema steht außerdem der Klimaschutzfond auf der Agenda, für den der Stadtrat die Förderrichtlinien beschlossen hat. Geld kann es unter anderem für Photovoltaikanlagen geben inklusive der „Kleinstförderung“ für Anlagen auf Wohnmobilen.

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