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Friedensgebet in der Leedener Stiftskirche

Gesang kommt aus tiefster Seele

Tecklenburg-Leeden

Ein „stilles Kerzenmeer“ haben die Besucher des Friedensgebetes in der Stiftskirche geschaffen.

Ein Kerzenmeer haben die Besucher auf Stoffbahnen in den ukrainischen Nationalfarben geschaffen. Foto: Kirchengemeinde

„Ein Zeichen setzen“ und „Ent-ängstigen“ – das war am Mittwoch der Sinn des Friedensgebetes in der Stiftskirche. „Die Macht der Bilder und die Macht des Gebets nutzen, um die innere Kraft zum gemeinsamen Handeln zu finden, das ist uns an diesem Abend gelungen“, betont Pfarrerin Ulrike Wortmann-Rotthoff in einer Pressemitteilung.

Einfühlsame Orgelmusik

Bezeichnend sei für sie gewesen, dass auf den vielen Fotos, die sie gesehen habe, selten Menschen zu sehen waren wie sonst so oft, sondern vor allem das stille Kerzenmeer. „Es war so anrührend, wie sich alle bei einfühlsamer Orgelmusik auf den Weg machten, um ihr Licht zu entzünden. Das stehend gesungene ‚We shall overcome‘ zum Schluss kam aus tiefster Seele.“ Die evangelische Kirchengemeinde lädt reihum in den Kirchen der Stadt zum Friedensgebet ein: Mittwoch, 9. März, Dorfkirche Brochterbeck, 16. März Ledder Dorfkirche , 23. März Stadtkirche Tecklenburg – jeweils um 19 Uhr. Bei der Kollekte kamen am Mittwoch rund 840 Euro zusammen. Die Sammlung für die Nothilfe Ukraine wird fortgesetzt. Zu Spenden hatte auch die Interessengemeinschaft Leeden (IGL) aufgerufen. Von den Leedener Vereinen kamen daraufhin 1250 Euro zusammen. Das Geld geht an die Ukraine-Hilfe der „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ von Pfarrer Peter Kossen in Lengerich, teilt die IG mit.

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