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Ausbau in Ibbenbürener Straße steht bevor

Glasfasernetz wird weiter gestrickt

Tecklenburg

Ab 15. März wird der nächste Abschnitt des Glasfasernetzes in Tecklenburg in Angriff genommen. Bis Jahresende sollen die an der Ibbenbürener Straße beginnenden Arbeiten abgeschlossen sein.

Michael Baar

SWL-Geschäftsführer Ralf Becker (rechts) und Teutel-Vertriebsleiter Klaus Brüggenolte (links) haben zum Spaten gegriffen, Bürgermeister Stefan Streit beobachtet das Ganze vom Minibagger aus. Foto: Michael Baar

„Tief stechen, weit werfen.“ Diesen alten Spruch vom Bau setzen Ralf Becker und Klaus Brüggenolte in die Tat um. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Lengerich (SWL) und der Vertriebsleiter der SWL-Tochter Teutel geben die Spaten aber schnell wieder aus der Hand. Sie mussten kein Loch buddeln, sondern nur für den symbolischen ersten Spatenstich zum Arbeitsgerät greifen. Bürgermeister Stefan Streit beobachtet es mit einem Schmunzeln – er hat sich für den Minibagger als „Arbeitsgerät“ entschieden.

Richtig zur Sache geht‘s mit dem Glasfaserausbau in Tecklenburg ab dem 15. März in der Ibbenbürener Straße. Nach Verwaltung und Schulen sind jetzt die Bürgerinnen und Bürger dran, mit dem schnellen Internet verbunden zu werden. Obwohl, das wird aus den Worten von Ralf Becker und Stefan Streit deutlich, die Resonanz besser hätte sein können. Deshalb rühren sie die Werbetrommel, sich kurzfristig noch auf der Internetseite der Teutel (www.teutel.de) registrieren zu lassen.

Rund 500 Kunden werden nach Angaben des SWL-Geschäftsführers durch den aktuellen Ausbau ans Glasfasernetz angeschlossen. Noch in diesem Jahr, denn länger sollen die Arbeiten – unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz in diesem Bereich – nicht dauern.

Gleichwohl wird Tecklenburg damit weit hinter der Anschlussquote in Leeden zurückbleiben. Im Stiftsort liegt dieser Wert bei über 95 Prozent, was landesweit nicht getoppt wird. Weshalb Streit von der „Turbo-Glasfaser-Kommune“ in Nordrhein-Westfalen spricht.

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