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Goldener Meisterbrief für Norbert Bäumer

Im Beruf immer zielstrebig unterwegs

Tecklenburg-Brochterbeck

Goldener Meisterbrief für Norbert Bäumer: Der Kraftfahrzeugmechaniker freute sich über die Auszeichnung, die ihm Thomas Bäumer überreichte.

-jac-

Reinhard Kipp und Thomas Bäumer (von rechts) überreichten den Goldenen Meisterbrief und einen Blumenstrauß an Norbert und Waltraud Bäumer. Foto: Ruth Jacobus

Sein ganzes berufliches Leben hat er sich mit Autos befasst – und immer eine Lieblingsmarke gehabt: Alfa Romeo. Viele Geschichten und Erinnerungen ranken sich um diese Marke. Ob Urlaub in Spanien oder Spritztour auf dem Nürburgring: Norbert Bäumer war gemeinsam mit seiner Ehefrau Waltraud viel mit einem seiner Alfas unterwegs. Davon berichtete er am Donnerstagvormittag seinen Gästen. Und die hatten sich aus einem besonderen Anlass eingefunden. Norbert Bäumer erhielt den Goldenen Meisterbrief.

Thomas Bäumer, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Steinfurt-Warendorf, und Geschäftsführer Reinhard Kipp hatten neben Blumen den goldgerahmten Meisterbrief mitgebracht. Thomas Bäumer, ein Cousin von Norbert Bäumer, ließ dessen berufliche Laufbahn Revue passieren. Demnach hat der Sohn eines Fuhrunternehmers 1959 seine Ausbildung als Kraftfahrzeugmechaniker in Ibbenbüren bei Bühner begonnen und abgeschlossen. Es folgten Stationen in anderen Autohäusern.

Ausbildung 1959 begonnen

Am 8. Dezember 1971 machte er seinen Meister. Das war durchaus eine zusätzliche Belastung, hat er sich darauf doch neben der Arbeit in Abendkursen vorbereitet. 1989 wagte Norbert Bäumer den Schritt in die Selbstständigkeit: In Ibbenbüren-Dörenthe bot er seinen Kunden mit Tankstelle und Werkstatt einen Rundum-Service an. Später verpachtete er die Tankstelle und konzentrierte sich nur noch auf die Werkstatt. „Du warst immer zielstrebig unterwegs“, betonte Thomas Bäumer und verwies auf die zahlreichen Auszubildenden, die Bäumer auf den Weg gebracht habe.

2005 hat sich der Gold-Jubilar in den Ruhestand verabschiedet, den er in Brochterbeck genießt. Dort war es ihm immer wichtig, sich ins Dorfleben zu integrieren. So war er 1989 Schützenkönig bei den Bürgerschützen. Tennis war immer sein Hobby – und seine Alfas. Sein Favorit: der Alfa Bertone. Bei einem Bauern habe er den Wagen entdeckt, erzählt Bäumer. Er hat das Fahrzeug komplett auseinandergenommen, wieder zusammengebaut und ihm die Alfa-typische rote Farbe verpasst. Ein großes Foto des Flitzers hängt im Hausflur und Bäumer betrachtet es gerne. „Es war das schönste Auto, das mir je gehört hat“, kommt er noch heute ins Schwärmen. Als „Alfa-Schrauber“ ist er immer noch gefragt.

„Wer als Handwerker erfolgreich sein will, muss seine Familie hinter sich haben“, hob Reinhard Kipp hervor und überreichte Waltraud Bäumer einen frühlingshaften Blumenstrauß. Das Ehepaar hat zwei Kinder. „Du kannst mit Stolz zurückblicken auf deine vorbildliche Tätigkeit im Handwerk“, so Kipp abschließend.

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