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Golfclub Tecklenburger Land schafft Coburger Fuchsschafe an

Im Einklang mit der Natur

Tecklenburg-Broch...

Als vierbeinige Rasenmäher sind sie nicht vorgesehen. Die Pflege des Grüns wird im Golfclub Tecklenburger Land weiterhin mit Maschinen vorgenommen. „Unser Motto lautet ‚Im Einklang mit der Natur‘“, erläutert Präsident Thomas Braumann, wie es zur Anschaffung der Fuchsschafe gekommen ist.

Ruth Jacobus

Muli „Domino“ und die Schafherde harmonieren prächtig. Sie genießen es, auf dem Areal des Golfclubs zu leben. Foto: Ruth Jacobus

Sie sind noch etwas schüchtern, die kleinen Lämmchen. Als sich die Zweibeiner dem Gehege nähern, drängen sie sich eng an das Muttertier. Doch schon bald überwiegt die Neugier. Zaghaft trappeln sie Richtung Zaun und mustern die Menschen, die ein Schmunzeln nicht unterdrücken können. Niedlich ist der Nachwuchs – und von besonderem Aussehen obendrein: Rotbraun ist sein Fell.

Rasenpflege bleibt Sache der Maschinen

Insgesamt 15 Schafe weiden auf der Wiese – und die befindet sich auf der Anlage des Golfclubs Tecklenburger Land. „Im Einklang mit der Natur“ lautet ein Motto des Clubs. Deshalb hat man auch die insgesamt 15 Tiere angeschafft. Sie können die schöne Landschaft genießen und müssen nicht als vierbeinige Rasenmäher arbeiten. Die Rasenpflege übernehmen weiterhin die Menschen.

Thomas Braumann, Präsident des Golfclubs

Es sind Coburger Fuchsschafe. „Eine ganz alte Landrasse“, erläutert Thomas Braumann, Präsident des Golfclubs. Anspruchslos und widerstandsfähig sind die Tiere außerdem. Und verträglich. Mit dem 36 Jahre alten „Domino“ einem Muli, das ebenfalls auf der Golfanlage sein Domizil hat, harmonieren sie hervorragend. Domino bekomme dort sein Gnadenbrot, erzählt Braumann weiter, während die Tiere grasen. Bewundert werden kann die Herde derzeit nicht – die Golfanlage ist wegen der Corona-Pandemie gesperrt.

Das Club-Motto lautet „Im Einklang mit der Natur“

„Im Einklang mit der Natur“, das wird auch mit anderen Projekten in die Tat umgesetzt. Es sind weitere Apfelbäumchen gepflanzt worden – und Trüffel. Dafür zeichnet Hermann Lammers verantwortlich. Trüffel brauchen einen sogenannten Wirtsbaum, an dessen Wurzeln sie sich ansiedeln können. Die Samen werden zunächst in sterile Erde gepflanzt, daraus entstehen Sporen, die dann gemeinsam mit den Bäumen aufwachsen. Und wann wird geerntet? „Frühestens in sieben Jahren“, weiß Hermann Lammers. „Dann wird unsere Club-Gastronomie ein Sterne-Restaurant“, schmunzelt Braumann.

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