Initiative der Schülervertretung des GAG

In Freistunden sinnvoll für den Unterricht arbeiten

Tecklenburg

Antonia Bührmann und Nele Maeder vom SV-Team am GAG machten sich seit vergangenem Herbst für die Idee stark, durch die Installation eines Acces Points (Basisstation) in der Mensa die Grundvoraussetzung für die Einrichtung eines Bereichs für das freie Selbststudium zu schaffen.

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Antonia Bührmann und Nele Maeder (SV-Team) sowie Andrea Bergmeyer und Evelyn Futterknecht bei der Installation des Acces Points in der Mensa des GAG. Foto: GAG

„Let’s get digital!“ So lautet der Slogan der Volks- und Raiffeisenbanken bundesweit, und sie haben in den vergangenen Monaten einen Wettbewerb an Schulen durchgeführt, der Eigeninitiativen von Schülern anregen und prämieren soll. Jugendliche selbst sehen an ihren Schulen oft Möglichkeiten einer Optimierung der Situation im digitalen Bereich. Die Schülervertretung (SV) des Graf-Adolf-Gymnasiums (GAG) hat an einem Konzept gebastelt, das dieses ‚gettig digital‘ sehr eindeutig in Zusammenhang mit Selbststudium bringt und weniger mit Surfen aus Langeweile.

Antonia Bührmann und Nele Maeder vom SV-Team am GAG machten sich seit vergangenem Herbst für die Idee stark, durch die Installation eines Acces Points (Basisstation) in der Mensa die Grundvoraussetzung für die Einrichtung eines Bereichs für das freie Selbststudium zu schaffen. Betreut von SV-Verbindungslehrerin Andrea Bergmeyer, verschafften sie sich zunächst eine Übersicht über die Machbarkeit und die technischen Voraussetzungen. Auch diskutierte man SV-intern intensiv die Nutzung und die Ziele aus Schülerperspektive, heißt es in einem Bericht des GAG.

Freies Selbststudium

Auf einer digitalen Kollegiumskonferenz im Frühjahr stellten sie ihr Konzept vor. Es enthält insbesondere sehr reflektierte Gedanken zur beabsichtigten Art der Nutzung durch die Oberstufenschüler: „Unser Kerngedanke ist, in Freistunden sinnvoll mit unseren Tablets und/oder Handys arbeiten zu können, denn über das hinaus, was wir im Unterricht an Texten und Lehrbuchwissen und digitalem Input erschließen können, liefert ein individueller Zugang zum Netz mittlerweile einfach den besten Standard“, so lautete der Grund für ihren Antrag, der – auch was die technische Machbarkeit anbelangt – auf breite Zustimmung im Kollegium stieß.

„Wir sind sehr stolz, dass die SV diese Idee nach vorne gebracht hat und zusätzlich noch mit einem Konzept, das den Volks- und Raiffeisenbanken einen Sonderpreis von 1000 Euro wert erschien“, sagt Schulleiterin Evelyn Futterknecht. Von diesem Gewinn plant die GAG-Schülervertretung weitere Investitionen in dieses Konzept, heißt es abschließend in dem Pressetext.

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