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Seniorenwohnanlage in Leeden

Kapelle mit rund 30 Sitzplätzen

Tecklenburg-Leeden

Eine bis zu 60 Quadratmeter große Kapelle soll in die Seniorenwohnanlage in Leeden integriert werden. Das erläuterte der Architekt im Fachausschuss. Für den Neubau soll der Bebauungsplan geändert werden.

Noch steht die Kirche St. Hedwig auf dem Grundstück, auf die neue Seniorenwohnanlage gebaut werden soll. Foto: Ruth Jacobus

Der Bebauungsplan „Rosenstraße“ soll geändert werden, damit die geplante Seniorenwohnanlage errichtet werden kann. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Zuvor hatte bereits der Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss eine entsprechende Empfehlung abgegeben.

Im Fachausschuss hatte Architekt Thomas Stöckelmann vom Planungsbüro Meyer aus Telgte das Vorhaben erläutert. Demnach soll im hinteren östlichen Bereich des Grundstücks, auf dem heute noch die Kirche St. Hedwig steht, das Wohngruppengebäude gebaut werden. Darin wird auch eine Kapelle Platz finden. In einem zweiten Gebäude ist betreutes Wohnen vorgesehen. Zwischen den beiden Komplexen soll Parkraum geschaffen werden.

Mobile Trennwand

Auf die Kapelle ging Stöckelmann näher ein. Schließlich soll sie von den Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde genutzt werden. Es gebe eine enge Abstimmung zwischen dem Bauherrn (die Sander Pflege) und der Kirche, erläuterte der Architekt. Der 50 bis 60 Quadratmeter große Kirchenraum werde der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Rund 30 Sitzplätze werde es geben. Die Kapelle bekomme einen eigenen Eingang. Die Fassade des Gebäudes werde in dem Bereich so gestaltet, dass die Nutzung als Kapelle sichtbar werde.

Im Kirchenraum sei eine mobile Trennwand zum Mehrzweckraum der Seniorenwohngruppe vorgesehen, so dass auch größere Veranstaltungen möglich seien. In einem Nebenraum der Kapelle werden Toiletten und Garderobe untergebracht.

Die Seniorenwohnanlage werde von der Architektur her ähnlich werden wie in Ledde. Dort liegt das „Seniorenzentrum am Mühlenbach“ der Sander Pflege direkt neben dem Netto-Markt. „Die Nähe zu einem Nahversorger ist für die Bewohner extrem wichtig“, so der Architekt. In Leeden ist es der „Lebensmittelpunkt“ der Ledder Werkstätten, der nicht weit von der neuen Anlage entfernt liegt und zu Fuß erreicht werden kann.

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