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Aus Obst wird Saft

Letzte Apfelannahme der ANTL

Tecklenburg

Die Äpfel müssen nicht makellos sein, aber frei von faulen Stellen. Dann nimmt die ANTL sie am Montag, 18. Oktober, gerne an, um daraus Apfelsaft herzustellen.

Auf dem Parkplatz des Waldfreibades werden am Montag zum letzten Mal Äpfel entgegengenommen. Foto: ANTL

Am kommenden Montag, 18. Oktober, bittet die Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) von 15 bis 18 Uhr noch einmal um Anlieferung von ungespritzten Äpfeln aus Gärten und Streuobstwiesen der Region für die Vermostung. Auch kleine Anliefermengen sind willkommen. Jetzt sind die späten Apfelsorten reif und können geerntet werden. Das sind zum Beispiel die alten in Westfalen bekannten Sorten Graue Herbstrenette, Riesenboiken, Winterglockenapfel, Zuccalmaglio und „Schöner aus Boskop“. Ort der Apfelannahme ist der Parkplatz des Waldfreibades in Tecklenburg, Handal 51. Vergütet werden die Äpfel zu einem Preis von 20 Euro je 100 Kilogramm. Eine Waage steht vor Ort bereit. Die Äpfel müssen nicht makellos sein, sie sollten aber frei von faulen Früchten, Blättern und Steinen sein, damit hochwertiger Apfelsaft entstehen kann. Der Erhalt des Genpotenzials von Streuobstbeständen und der Geschmacksvielfalt alter Sorten sind Ziele des Naturschutzes. Besonders die älteren Obstbäume sind als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Insekten schützenswert. Gartenbesitzer und Grundstückseigentümer sollten die Pflanzung eines Apfel- oder Birnenhochstammes exotischen Gehölzen vorziehen, schreibt die ANTL in einer Pressenotiz.

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